Gesundheitswesen

Genesung und eine positive Einstellung

B“H
Gestern Mittag hatte ich einen Krankenhaustermin in der Onkologie. Eine sehr nette Ärztin teilte mir das Ergebnis des Tumores mit, welcher aus meinem Bauch entfernt worden war. Und dieses Ergebnis klingt auf den ersten Blick schockierend, doch insgesamt waren es sehr gute Nachrichten.
Der Tumor war krebsartig, doch wurde komplett entfernt.
Eine nachfolgende Chemotherapie findet nicht statt und Organe waren nicht angegriffen.
Der Heilungsprozess ist sehr gut und der Tumor wuchs aus einem Muskel und nicht aus einem Organ. Das allein ist eine gute Nachricht.
Die kommenden zwei Jahre sind entscheidend und alle vier Monate muss ich ab sofort zu einem CT Scan des ganzen Körpers. Der erste CT findet in einem Monat statt.
In einem Monat fliegt ebenso der Stent, den ich habe, raus.
Darüber hinaus ist alles okay und mir geht es von Tag zu Tag besser. Ich laufe herum und arbeite an einem Buch, welches im kommenden Herbst von einem Verlag publiziert wird.
Mein Rat an alle, die eine Krebsdiagnose erhalten:
Leute, es kommt auf Eure Einstellung drauf an. Bleibt positiv, gebt nicht auf und lasst Euch nicht hängen.
Okay, bei mir besteht derzeit keine Gefahr und ich war „nur“ Level 1. Andere haben da mit ganz anderen Problemen zu kämpfen und müssen zur Chemotherapie. Trotzdem muss ich sagen, dass jeder Betroffene nicht gleich ausrasten, sondern positiv bleiben sollte oder muss. Das ist wichtig, um dagegen anzugehen. Lasst Euch bloss nicht hängen und verfallt in keine Depressionen. Schaut nach vorn und lebt Euer Leben!

 

4 Kommentare zu “Genesung und eine positive Einstellung

  1. Liebe Miriam,
    bei uns in Deutschland würdest Du jetzt die Möglichkeit für einen dreiwöchigen Aufenthalt in einer Rehaklinik haben. Das gibt es bei Euch wohl nicht?

    Behalte Deine positive Lebenseinstellung. Das ist die halbe Miete für den Genesungsprozess.

    Herzlich, Paul

  2. B“H

    Hallo Paul,

    schoen waers. 🙂 Zwar gibt es in Israel auch REHAB, doch vielleicht mal fuer eine Woche. 🙂

    Ich bekam nichts, denn die Aerzte waren der Meinung, ich koenne laufen und all das. Es braucht Zeit, aber ich muss alleine zurecht kommen und in den Alltag zurueckfinden. Deswegen bekam ich keinerlei bezahlte Rehab.

    Privat haette ich etwas arrangieren koennen, doch das kostet mich viel Geld aus eigener Tasche und da die Lohnfortzahlung sehr spaerlich ist, kann ich mir das nicht leisten.

    Allgemein gesagt, bin ich froh, daheim zu sein und allmaehlich wieder alles machen zu koennen. Langsam und mit Pausen, doch es wird besser. 🙂

    Deutschland hat immer noch das beste Gesundheitssystem!!!

  3. Dankeschön für die ermutigenden Worte, liebe Miriam! Ja, du hast vollkommen Recht. Man darf niemals aufgeben und sich hängen lassen, dann ist man verloren. Vor einigen Monaten wurde bei mir auch Krebs diagnostiziert, und ich bin befinde mich auf dem Weg der Besserung. Leider hat die Krankheit bei mir schon Metastasen gebildet, und eine Hüfte ist gebrochen und musste ersetzt werden. Dennoch geht es mir soweit ganz gut bis auf die fehlende Mobilität, die ich mir aber wieder erkämpfen werde. Ich wünsche Dir weiterhin gute Besserung und eine schöne Herbst- und Winterzeit.
    Liebe Grüße
    von Elli
    P.S. Habe Dein Buch „Jerusalem Backyard“ bei Amazon als E-Book gekauft, aber der Kindle sagt, er kann das Format nicht herunterladen. Kannst Du mir da irgendwie weiterhelfen?

  4. B“H

    Hallo Elli,

    da bist Du wirklich etwas „schlimmer“ dran als ich. Wobei ich, ehrlich gesagt hoffe, dass sich der Krebs nicht ausgebreitet hat. Noch ist das gar nicht sicher, denn am Montagmorgen muss ich zum Bluttest (Leber, Nieren und Krebszellen im Blut). Das Ergebnis des Bluttestes muss ich dann zum CT Scan Anfang Dezember mitbringen. Mitte Dezember muss ich in die Onkologie und bekomme das Ergebnis des CT.

    Grundsaetzlich geht es darum, den Oberkoerper zu scannen. Wie Lungen, etc. Der Tumor wurde entfernt und seine Quelle ebenso. Wobei, wie gesagt, es sich bei der Quelle um einen Muskel handelte und um kein Organ.

    Zwischen Niere und Blase hatte der Tumor bereits einen kleinen Kanal zerstoert und deswegen wurde mir der Stent eingesetzt. Der Kanal waechst anhand des Stent wieder nach und der Stent fliegt in einem Monat raus.

    Bei der OP entnahmen die Aerzte Proben von den Organen, um sie auf Metastasen zu testen, aber das war negativ. Jetzt wird der Oberkoerper gecheckt.

    Ich denke, dass viele Menschen durch Medien etc. eine panische Angst vor einer Krebsdiagnose haben. Man hoert ja immer, wie viele Leute daran sterben und dann denkt jeder automatisch, er sei der Naechste. Dabei gibt es unterschiedliche Krebsarten und auch moderne Heilungsmethoden. Deswegen muss man bei einer Diagnose positiv bleiben, denn nicht jeder faellt gleich um und ist tot.

    Bezueglich des Buches:

    Ich muesste laengst einmal ein Update auf Amazon machen und es kann sein, dass mein Format von vor drei Jahren ausgedient hat. Wenn Du da schon gezahlt, aber nichts bekommen hast, kann ich Dir eine kostenlose PDF zuschicken.

    Du kannst mir ja mal mailen:

    miriamwoelke@gmail.com

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