Purim

Mi she nichnas Adar & Purim kommt

B“H
In genau zwei Wochen feiert die jüdische Welt PURIM. Viele kennen das Fest und meinen, es sei so eine Art jüdischer Karneval, wo gesoffen und gefeiert wird und die Leute in Kostümen herumlaufen. Halt so wie Rosenmontag am Rhein.
Dem ist aber ganz und gar nicht so, denn Purim hat einen ernsthaften Hintergrund, der darin besteht, dass die Juden der Vernichtung preisgegeben werden sollten. Am Ende wurde der böse Antisemit Haman besiegt und die Juden überlebten Dank Mordechai und Esther. Jene Esther, die da mit dem persischen König Achaschverosch verheiratet war.
PURIM ist, laut dem Rambam (Maimonides), der einzige Feiertag, der auch nach der Ankunft des Meschiach bestehen bleibt. Purim gilt bis heute als der Kampf der Juden gegen den Antisemitismus und die Existenz des jüdischen Volkes.
Morgen sowie am Freitag beginnt der Monat ADAR und der Feiertag dieses Monats ist PURIM. Zum Feiertag werde ich, wie immer, einige Inhalte verfassen. Ob ich jedoch soviel an diesem Purim unternehme … keine Ahnung. In Jerusalem feiern wir nämlich „Schuschan Purim“, welches da einen Tag nach dem Purim in anderen Orten gefeiert wird. Und Schuschan Purim fällt in diesem Jahr auf einen Donnerstagabend bzw. den darauffolgenden Freitag. Viel kann man da nicht machen, denn am Freitagabend beginnt schon der Schabbat.
Somit bleibt fast nur der Donnerstagabend und das Gute ist, dass ich am Freitag nicht arbeiten muss. 🙂 Jerusalem feiert also Schuschan Purim am Abend des 1. März 2018 und am Freitag dem 2. März. An fast allen anderen Orten in Israel und der Diaspora beginnt Purim bereits am Mittwochabend, dem 28. Februar 2018 und endet am Donnerstag, dem 1. März. Wenn alle anderen aufhören zu feiern, geht es in Jerusalem erst so richtig los.
Jetzt aber beginnt erst einmal der Monat Adar. Ein Monat geprägt von Freude und Optimismus. „Mi she nichnas Adar – Wer in den Adar geht, der gewinnt an Freude“.
Übrigens beginnen viele viele Juden gleich nach Purim mit dem Pessach – Putz, denn am 30. März feiern wir die Pessach – Seder. Diesmal fällt der erste Abend von Pessach auf einen Freitagabend, einen Schabbat.

 

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