Rosh Hashana/Synagogen/Yom Kippur

Jerusalem: „Sitzplatzreservierung vor den hohen Feiertagen“

B“H

Nicht nur in Jerusalemer Synagogen müssen vor den anstehenden hohen jüdischen Feiertagen (Rosh Hashana & Yom Kippur) Sitzplätze reserviert werden. Auch deutsche Synagogen verlangen das in der Regel.

Bei der Großen Synagoge von Jerusalem zahlt man für einen Sitzplatz an Rosh Hashana und Yom Kippur mehrere Hundert Schekel. Ab 500 Schekel (120 Euro) aufwärts.

Bei Chabad dagegen wird nicht reserviert, doch muss man nicht selten damit rechnen, alle Sitzplätze belegt vorzufinden. Bei anderen chassidischen Gruppen dürfen nur deren Gruppenmitglieder in die hauseigene Synagoge.

Ich werde, wie in jedem Jahr, zu einem litvisch – haredischen (Ultra – orthodoxen) Synagogeng – ttesdienst gehen. Bei Chabad in der Altstadt ist es mir zu klein und vor allem zu voll. Chabad – Rehavia zieht seltsame Gestalten an und das erspare ich mir nach einem Reinfall vor ein paar Jahren. Da bleibe ich dann lieber bei den Litvischen. 🙂

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2 Kommentare zu “Jerusalem: „Sitzplatzreservierung vor den hohen Feiertagen“

  1. Shalom aus dem Engadin

    Kleine Frage. Was sind seltsame Juden die zu Chabad in Jerusalem pilgern an hohen Feiertagen? Verstehe das nicht. Danke für eine Erklärung.Muss mich wohl in Acht nehmen während meiner Zeit in Israel.

    Schöne Woche.

    Blers salüds da Lavin

    Ernesto Asher Meng.

  2. B“H

    Mit den „seltsamen Gestalten“ meine ich entweder ziemlich seltsame Christen, die da kommen, um sich kostenlos durchzufressen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Jene Sorte, die mit sehr wenig Geld nach Israel reisen, aber immerhin wollen sie hier J. suchen und ggf. finden. 🙂

    Es ist in Jerusalem beileibe keine Seltenheit, dass diese Christen, obwohl sie orthodoxe Juden hassen, genau zu denen gehen, denn sie wollen kostenlos an Feiertagsessen fuer Juden teilnehmen. Manche fangen dann auch noch offen mit ihrer Mission an und labern von J.

    „Seltsame Gestalten“ umfasst aber auch Juden, die ich hier kaum zu beschreiben vermag. Man muss sie einfach sehen, um zu wissen, was ich meine. 🙂

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