Juedische Konzepte/Rambam/Talmud

Talmud Berachot 25a: „Jeder kann ein guter Mensch werden!“

B“H

Im Talmud Traktat Berachot 25a lesen wir:

Rabbi Chanina sagte: „Alles ist in G – ttes Hand, nur nicht die G – ttesfurcht.“

Der Rambam (Maimonides) geht in seiner Mischna Thora (Hilchot Teschuva, 5:2) genauer auf die Aussage im Talmud ein. Worin liegt die genaue Bedeutung in dem, was Rabbi Chanina sagte?

Kein Mensch sollte denken, dass G – tt bei der Geburt eines Menschen festlegt, ob dieses Baby einmal ein guter oder schlechter Mensch werden wird. Jeder einzelne Mensch hat das Zeug dazu, ein guter oder ein schlechter Mensch zu werden. Allein das Individuum entscheidet, ob es sich positiv oder negativ entwickelt. Der Mensch entscheidet, ob er g – ttesfürchtig wird oder eben nicht.

Ein Mensch wird geboren und hat die Wahl zwischen Gut und Böse. Zwar legt G – tt die Intelligenz eines Menschen fest oder ob dieser reich oder arm wird. Auch der Todeszeitpunkt wird von G – tt bestimmt. Aber wir allein haben die Wahl wie genau wir uns entwickeln.

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