Chassidische Thora Parasha/Chassidut Gur

Der SEFAT EMET zur Thoralesung (Parasha) TOLDOT

B“H
Das Geschehen in der Parashat Toldot wird hauptsächlich von Yitzchak, seiner Frau Rivka (Rebekka), Yaakov sowie dem bösen Bruder Esav bestimmt. Rivka sorgt dafür, dass Yitzchak dem Yaakov den Segen des Erstgeborenen gibt und nicht dem eigentlichen Erstgeborenen Esav. Rivka ahnte die Konsequenzen voraus und auch G – tt war hier mit im Spiel und sorgte passiv für den Ausgang des Geschehens.
Der SEFAT EMET (ein ehemaliger Rebbe der chassidischen Gruppe Gur, Rabbi Yehudah Aryeh Leib Alter, 1847 – 1905) sieht immer wieder den „verborgenen G – tt“ in dieser Thoralesung. Nicht nur dort, sondern genauso in unserem Leben. Bei allem, was wir tun und was uns widerfährt, hat G – tt Seine Hände mit im Spiel. Warum wir gerade den Job nicht bekommen oder nicht in der Lage sind, uns das neueste begehrte Auto zu kaufen.
G – tt allein weiß, was gut für uns ist und vielleicht ist der angestrebte Job gar nicht so toll für uns. Durch Seine uns verborgenen Handlungen gibt G – tt uns vielleicht einen Hinweis darauf, dass Er die Fäden in der Hand hält. Unsere Aufgabe jedoch besteht darin, den versteckten G – tt überall ausfinding zu machen und Ihm näherzukommen.
Der Unterschied zwischen Ihm und uns besteht darin, dass Er auf das Gesamtbild unseres Lebens schaut und wir lediglich einen kleinen Teil sehen. Wenn sich im Laufe des Lebens alles wie ein Puzzle zusammenfügt, erkennen wir den verborgenen G – tt, der uns eigentlich hat nur auf den richtigen Weg bringen wollen.
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