Rabbi Aryeh Kaplan/Rabbi Saadia Gaon/Rambam/Reinkarnation (Gilgul)/Sefer Bahir - Buch Bahir

Warum lehnte Rabbi Saadia Gaon Reinkarnationen (Gilgulim) ab?

B“H
Das jüdische Konzept der Wiedergeburt einer Seele / Reinkarnationen (Hebräisch: GILGULIM) wurde von Rabbi Akiva eingeführt. Das Buch Bahir (Sefer HaBahir) erklärt, wie Rabbi Akiva zu der Schlußfolgerung kam, dass Seelen in anderen Menschen reinkarniert werden. In einem späteren Artikel werde ich genauer darauf eingehen.
Hier jedoch stellt sich erst einmal die Frage, warum Rabbi Saadia Gaon seinerzeit das Konzept der Reinkarnationen ablehnte:
Soweit mir bekannt ist, war es Rabbi Aryeh Kaplan, der da sagte, dass Rabbi Saadia Gaon zu eben jener Schlußfolgerung kam, weil er keinen Zugang zu sämtlichen existierenden kabbalistischen Texten hatte.
Im Mittelalter geschah es häufig, dass selbst die angesehensten Rabbiner nicht alle existierenden Texte kannten. Insbesondere kabbalistische Texte waren lediglich kleinen Gruppen vorbehalten. Deswegen verwundert es nicht, dass weder Rabbi Saadia Gaon noch der Rambam (Maimonides) jemals das Buch Bahir zu Gesicht bekamen. Dabei erläutert ausgerechnet das „Buch Bahir“, wie Rabbi Akiva zu der Schlußfolgerung bezüglich der Reinkarnationen kam.
Advertisements

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s