Christliche Missionare/Skandale/Synagogen

Die Große Synagoge von Jerusalem im Schuldenturm

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Photo: Miriam Woelke

 

B“H
In seiner aktuellen Ausgabe berichtet das Jerusalemer Lokalblatt YEDIOT YERUSHALAYIM von dem immensen Schuldenberg der Großen Synagoge (der Hauptsynagoge der Stadt). Spendengelder kommen nur sehr spärlich herein und in all den Jahren zuvor verschwendeten die Leiter der Synagoge hohe Summen für eigene private Zwecke. Das fand jetzt ein Revisionsteam heraus, welches die Verantwortlichen der Misswirtschaft vor Gericht bringen will.
Warum ich eher selten einmal in die Große Synagoge gehe? Das letzte Mal war ich am ersten Abend von Pessach im April 2015 dort. Der bekannte Rabbi Chaim Adler fungierte als Chazan und ich wollte dabei sein. Was aber fand ich vor? Eine Tour Group chinesischer Touristen.
Und genau das ist es, was mich total nervt. Seit Jahren schon dient die Große Synagoge als Anziehungspunkt für Touristen und Juden kommen kaum mehr zum Beten. Tourgruppen gehen lärmend rein und raus. Einmal in der Synagoge angekommen, wird ihnen schnell langweilig, denn der G – ttesdienst findet in hebräischer Sprache statt. Die Touristen verstehen kein Wort und fangen aus lauter Langeweile an, sich zu unterhalten und schlimmstenfalls machen sie am Schabbat auch noch Photos. Kein Wunder, dass betende Juden genervt sind, wenn man ständig aufstehen muss, damit die Touristen sich in die Bank setzen oder wieder herauswollen. Rein, raus, rein raus … so geht das den gesamten G – ttesdienst über.
Ein zweiter Grund: Die reichen jüdischen amerikanischen Ladies aus Miami, LA oder New York, die mit ihren Juwelen klimpern und meinen, ihnen gehöre alles und Israelis haben ihre Klappe zu halten.
YEDIOT YERUSHALAYIM erwähnt kaputte Sitzbänke sowie undichte Decken und Rohre. Wenn nicht bald etwas geschieht, falle das Gebäude auseinander. Geld für Reparaturen ist aber keines da und es werde darüber nachgedacht, alles zu privatisieren.
Meine Hauptsorge diesbezüglich sind die wohlhabenden missionarischen evangelikalen Christen aus den Staaten, die sich in alles Jüdische einkaufen wollen, um dann ihre miese Missionsmasche abzuziehen.
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