Tu be'Shevat/Wetter

Graupel am Tu be’Shevat

B“H
Der heutige verregnete Schabbat ging gerade zu Ende und nun sollen wir uns auf einen aufziehenden Mega – Schneesturm vorbereiten. Ausgerechnet in dieser neuen Woche soll der Winter so richtig zuschlagen. Wenn ich daran denke, dass morgen Abend der Tu be’Shevat (15. Tag im Monat Shevat) beginnt, liegt die Stimmung gleich flach. Der Tu be’Shevat steht für das Neujahrsfest der Bäume und eigentlich sollte ab dem Tag ein klein wenig Frühling einziehen, Doch nichts da, denn wir haben Januar und der Monat ist bekanntlich der kälteste in Israel.
Morgen schon geht es los mit einem heftigen Sturm. Graupel und die ersten Schneeflocken kommen herunter und am Dienstagmorgen wird Jerusalem offenbar unter einer Schneedecke liegen.
Viele Juden veranstalten morgen Abend eine Tu be’Shevat Seder mit Früchten und Wein. Da ich erkältungsmäßig immer noch nicht voll auf dem Damm bin, bleibe ich abends lieber daheim und kippe mich voll Tee. 🙂
Hier seht Ihr die Wettervorhersage für Jerusalem:
http://www.02ws.co.il/station.php?lang=0
Das ganze gibt es auch als App!
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6 Kommentare zu “Graupel am Tu be’Shevat

  1. Liebe Miriam,
    Das „Gefällt mir“ ist ein wenig, ich gebe es zu, der Schadenfreude geschuldet. Warum sollt Ihr in Jerusalem es besser haben als wir in Berlin? Wir hatten hier ebenfalls, für uns um diese Zeit ausgesprochen milde, 0°. Der angekündigte starke Schneefall hat uns nur gestreift. Er ist südlich an Berlin vorbei gezogen. Vielleicht nach Jerusalem? 🙂
    Inzwischen regnet es und gibt Blitzeis. In Berlin nieselt es nur. Auf den Bürgersteigen ist es glatt. Ich kann sehen, dass alle sehr vorsichtig laufen. War noch nicht draußen. Werde auch morgen nicht raus gehen. Werden nicht zur Kirche gehen. Feiern den Gottesdienst im Kölner Dom über Internet. Muss auch mal gehen, weil meine Frau stark gehbehindert ist.

    Ein Gut’s Nächt’le (wie der Schwabe sagt) und weiter gute Besserung,
    wünscht Dir, Paul

  2. B“H

    Dafuer habt Ihr super Zentralheizungen. 🙂 So wuerde mir die Kaelte auch nichts ausmachen.

    Zum Eis wird es hier nicht kommen und das wuerden auch unsere Wasserrohre gar nicht mitmachen. In Israel ist alles fuer warmes Wetter konstruiert und vielleicht einmal ein oder zwei Tage Schnee. Das wars dann aber auch!

    Draussen wird der Wind immer staerker und wenn es morgen graupelt, koennte es sogar sein, dass die Busse den Verkehr einstellen.

  3. Liebe Miriam,
    das mit Eurer Heizung habe ich nicht bedacht. Du hast es schon m ehrmals beschrieben. Da ist mir immer ganz gruselig geworden. Deshalb schreibe ich auch nicht, wie viel Grad ich ich in der Wohnung habe.
    Nur soviel, Ihr tut mir leid.
    Eines sollte Euch trösten: Der nächste Sommer kommt bestimmt. Dann bin ich wieder neidisch, weil ich bei Euren Temperaturen erst so richtig warm werde.
    Aufgefallen ist mir, dass bei Euch das Wetter häufiger Gesprächsstoff ist als bei uns. Das ist wohl dem Klima geschuldet. Ihr seid mehr vom Wetter abhängig als wir. Sieh es doch mal positiv. Der See Genezareth wird wieder aufgefüllt.

    Herzlich, Paul

  4. B“H

    Sobald ein Sturm aufzieht, ist das in Israel immer ein Thema. Viele meinen, dass sei uebertrieben, denn ueberall auf der Welt gibt es einen Winter. Oder fast ueberall.

    Andere Laender kommen ja auch mit Sturm, Kaelte, Hagel oder Schnee zurecht, nur wir nicht. 🙂

    Das stimmt!

    Bis vor ein paar Jahren gab es alle 5 – 10 Jahre in Jerusalem einmal Schnee. Eine Seltenheit, sozusagen.

    Seit drei Jahren oder so, kommt der Schnee in aller Regelmaessigkeit. Und das gleich mit zerstoererischer Wucht. Strommasten kippen um und alles steht still.

    Wenn es denn schneit, kommt das oeffentliche Leben zum Erliegen, denn niemand macht Gehsteige oder kleine Strassen sauber. Alle bleiben im Haus und sitzen die Situation aus.

    Ich habe einen kleinen Elektroofen und das wars. Man zieht sich halt dick an, aber bis jetzt geht es noch. Das Schlimmste erwartet und wohl morgen und am Dienstag. 🙂

  5. Liebe Miriam,
    erlaube mir zur Aufheiterung, Genesung und Erwärmung einen kleinen satirisch-heiteren Einschub. (Obwohl, so heiter ist er dann auch wieder nicht.):

    So, so, es gibt jetzt also öfter Winter in Jerusalem als früher. Das ist doch sicher die Auswirkung der allgemein wissenschaftlich exakt festgestellten, von der UNO bestätigten, Klimaerwärmung? 🙂

    Auch Du wirst es wissen, dass, wie schon vor 80 Jahren von Friedrich Hollaender in einem Couplet festgestellt, die Juden an allem schuld sind, Damit habe ich schon einen zweiten Grund für dieses Phänomen entdeckt. 🙂

    Inzwischen sind die Juden weiter. Schon oft habe ich die moderne Version gehört, dass der Mossad überall seine Hände im Spiel hat. Also ist er jetzt an allem schuld.
    Ob es nun Killerhaie, die nur Araber angreifen oder Kaugummis, die sie sexsüchtig (oder impotent(?) ) machen oder Spionagetauben in der Türkei sind oder Tsunamis und Erdbeben – oder, oder, oder, – überall hat der Mossad seinen Anteil dran.
    So auch am Schnee über Jerusalem.
    Allerdings ist das eine verunglückte Aktion. Die Kälte sollte Jordanien, den Libanon und Syrien mit einem 5 Meter hohen Eispanzer bedecken, damit Israel endlich Ruhe und Frieden bekommt.
    Leider ist das dem Mossad misslungen. Deshalb schneit es jetzt in Jerusalem so oft. Aber, das soll Dich jetzt trösten, der Mossad arbeitet sehr intensiv daran den Schaden zu beheben. 🙂
    Bei dem nun wirklich vorhandenen jüdischen Erfindergeist, habe neulich eine wirklich eindrucksvolle Zusammenstellung gelesen, wird die Korrektur auch bald gelingen. Dann blühen auch wieder die Bäume zur rechten Zeit.

    Herzlich, Paul

    PS: Hoffentlich liest der arabische Geheimdienst das nicht. Dann steht das morgen in den Zeitungen der PA und in Gaza als Leitartikel auf der ersten Seite. Na gut. „morgen“ ist wohl übertrieben. So schnell sind die nun auch wieder nicht. Aber in einem halben Jahr kann das dann schon zur 4. Intifada führen.
    Da ich das nicht möchte, liebe Miriam, lösche diesen Geheimnisverrat ganz schnell wieder. 😉

  6. B“H

    An die Klimaerwaermung glaube ich nicht. Eher wird es viel kaelter, denn so regelmaessig hat es in Jerusalem noch nie geschneit. 🙂

    Zu Tempelzeiten soll ein viel milderes Klima geherrscht haben und jetzt frieren wir uns hier den Hintern ab. 🙂

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