Hebron/Uncategorized

Hebron-eine der vier heiligen Städte im Judentum

B“H
Oft scheint es so als konzentriere sich alles auf Jerusalem und zu viele Juden vergessen Hebron. Hebron war König Davids erste Hauptstadt bevor er Jerusalem eroberte und dorthin seinen Palast verlegte. Und Hebron ist die Stadt, in welcher die jüdischen Vorväter, deren Frauen sowie Adam und Eva (Chava) begraben sind. Im berühmten Ma’arat HaMachpelah Gebäude.
Vom Jerusalemer Busbahnhof fahren in regelmäßigen Abständen Busse nach Hebron. Die Fenster dieser Busse sind allesamt kugelsicher und deswegen sind die Fensterscheiben dermaßen dick, dass man kaum hinaussehen kann. Der Grund hierfür ist, wie könnte es anders sein, der palästinensische Terrorismus. Immer wieder wird aus fahrenden Autos auf Busse oder jüdische Autofahrer geschossen.
Da der Bus erst durch mehrere Siedlungen fährt, dauert die Fahrt etwas länger. Hebron selbst liegt nicht allzu weit von Jerusalem entfernt. Gleich neben Hebron finden wir die Kleinstadt Kiryat Arba. Der Egged Bus hält genau vor der Machpelah und der Besucher kann direkt hineingehen, wenn er denn erst einmal mehrere Security Posten der israelischen Armee durchlaufen hat.
In Hebron selbst herumzulaufen, ist nicht ganz so einfach. Das winzige jüdische Viertel besteht weitgehend aus dem Avraham Avinu Teil. Dreiviertel der Stadt sind unter palästinensischer Kontrolle. In den 90iger Jahren gab der damalige Premierminister Netanyahu die mehrheitliche Kontrolle über Hebron an die Palästinenser. Schon damals wussten alle, dass das ein fataler Fehler war, denn massive Terrorwellen finden bis heute statt. Immer wieder erschiessen palästinensische Scharfschützen Juden. Und Juden selber müssen sich im jüdischen Viertel von Checkpoint zu Checkpoint hangeln. Paradoxerweise dürfen sich Palästinenser im jüdischen Viertel frei bewegen. Jüdischen Israelis hingegen ist das Betreten des palästinensischen Teils von Hebron strengstens untersagt. Die Armee würde niemanden passieren lassen und falls doch, kommt sofort ein palästinensischer Mob angerannt, um denjenigen Juden zu lynchen.
Wer den arabischen Teil von Hebron besuchen darf sind auslädische Touristen sowie Juden mit ausländischen Pässen.

 

 

Die Ma’arat HaMachpelah, wo die jüdischen Vorväter beerdigt sind

 

 

 

Der Avraham Avinu Stadtteil in Hebron

 

 

 

Das Grab von Yishai (Vater von König David) und Ruth

 

 

 

Das Hebron Heritage Museum

 

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