Antiker Goetzendienst/Buecher/Judentum/Namen G - ttes/Uncategorized

G-tt und der antike Götzendienst

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Photo: Miriam Woelke

 

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Photo: Miriam Woelke

 

B“H
Wer sich für antiken Götzendienst interessiert, kommt um das äußerst detallierte Buch des Yehezkel Kaufman nicht herum. Absolut empfehelenswert! Bei dem obigen Buch handelt es sich um eines jener Werke, die man immer wieder lesen kann und jedesmal Neues entdeckt.
Yehezkel Kaufman beschreibt, u.a., den antiken Götzendienst und vergleicht Riten aus Babylon, Rom, Ägypten, Assyrien oder selbst China mit dem Judentum.
Der gravierendste Unterschied zwischen dem Judentum und dem antiken Götzendienst ist die Tatsache, dass Götzendiener keinen körper-und formlosen G-tt kennen. Eine derartige Ideologie existiert im Götzendienst nicht. Im Judentum hingegen ist ein körperloser G-tt das religiöse Fundament. G-tt besitzt keinerlei Form, Körper, Herkunft, Zeit, Familie, etc. Er war immer da und wird immer da sein. Wie G-tt ausschaut, weiß nur Er selber und sonst niemand. Im Judentum hat G-tt niemals eine Gestalt. Es handelt sich um ein Wesen, welches unser menschlicher Verstand nicht erfassen kann.
Im Götzendienst besteht immer eine besondere Verbindung zwischen Mensch und einem Gott. Entweder ist der Gott auch Mensch oder ein Mensch zu wird zu einem Gott deklariert. Wie, u.a., in der griechischen Mythologie oder auch der römische Kaiser oder Pharao. Derjenige Gott ist von menschlicher Gestalt, er ißt, trinkt, hat Sex, etc.
Bis heute zeigen recht viele Menschen an den Namen G-ttes ein besonderes Interesse. Egal, ob Juden oder Nichtjuden. Irgendwie scheinen die Namen eine Art magische Anziehungskraft zu haben. Den Grund kann ich mir nicht erklären, aber jeder hat halt so seine Interessen.
Yehezkel Kaufman schreibt, dass die Namen G-ttes nicht unbedingt involviert sein müssen. Heißt, dass G-tt auch heilen, verurteilen, segnen und alles Mögliche machen kann, ohne dass dabei einer Seiner Namen ins Spiel kommt. Da G-tt alles kann und unbegrenzte Macht besitzt, kann Er tun und lassen, was Er will. Selbst wenn jemand den höchsten Namen G-ttes Yud-Heh-Vav-Heh mit einbringen will, bedeutet dies noch gar nichts.
Es bedarf keinerlei Riten oder der Benutzung von G-ttes Namen, denn wenn G-tt nicht reagieren will, nützt alles nichts. Das Einzige, was der Mensch tun kann ist beten, weinen oder zu G-tt umkehren (Teschuva machen). Tränen haben die Kraft, G-tt vielleicht doch noch einmal umzustimmen.
Wenn G-tt etwas tut, dann ist dies eine Manifestation Seines g-ttlichen Willen und nicht, weil jemand irgendwelche Namen benutzt.
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