Adam HaRishon/Generation des Noach (Noah)

Das Leben zu Zeiten des Noach (Noah)

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Photo: Miriam Woelke

 

B“H
An diesem Schabbat lesen wir in den Synagogen die Parashat (Thoralesung) NOACH (Noah). Diese Thoralesung erinnert mich jedes Mal daran, dass es einmal eine ganz andere Welt gab. Nicht unbedingt viel besser als das, was wir heute haben. Die Generation des Noach war brutal und es war alles andere als leicht, zur damaligen Zeit zu leben. Es wurde geklaut und gemordet, was das Zeug hielt. Dazu massenweise vergewaltigt und auch sonst waren die Menschen so ziemlich daneben. Wer sich auf die Straße wagte und nicht stark genug war, dem erging es schlecht. Einzig Noach und dessen Familie bildeten die große Ausnahme.
Allerdings gab es zur damaligen Zeit vor der Flut auch ein paar Vorteile, von denen wir heutzutage nur träumen können. Unter anderem gab es weder Krankheit noch eine offensichtliche Alterung des Körpers. Aufgrund eines anderen menschlichen DNA sowie einer völlig anderen Luft wurde der Mensch mehrere Hundert Jahre alt, ohne zu altern. Wer starb, der fiel einfach um. Ohne vorher krank zu werden, ohne alles.
Ob ich deswegen lieber in der Zeit des Noach gelebt hätte, kann ich nicht genau sagen. Alles hat so seine Vor – und Nachteile. 🙂
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3 Kommentare zu “Das Leben zu Zeiten des Noach (Noah)

  1. Ooops…also das erstaunt mich jetzt doch etwas, dass du offenbar tatsächlich an diese (Noah-) Geschichte glauben kannst. Was ist das für ein Unsinn, dass die Menschen eine andere DNA gehabt haben sollen? Darauf gibt es keinerlei Hinweise…wage ich jetzt mal zu behaupten. Es wäre auch völlig unlogisch, dass die Menschen irgendwann älter geworden sind als sie es jetzt werden. Es widerspricht der Evolution.Aber ok….wenn du das alles glaubst, weil es so in der Bibel steht, dann ist das für dich ja kein Thema. Ich dachte nur, du interessierst dich auch für die moderne Wissenschaft. Das aber ist ein Widerspruch. Zwischen Wissenschaft und bloßem Glauben gibt es keine Brücke. Denn Wissenschaft beruht auf dem Zweifel, sonst gäbe es sie gar nicht. Gläubige Wissenschaftlicher versuchen für sich selbst die „Quadratur des Kreises“, und das finde ich seltsam. Aber darüber muss jede/r selbst entscheiden. Hab mich nur gewundert und wollte dir meine Meinung dazu schreiben.
    Danke für den hochinteressanten Blog! Viele Grüße
    von Elli

  2. B“H

    Es gibt keinen Widerspruch zwischen Thora und Wissenschaft und ich habe in der Vergangenheit viele Male zum Thema berichtet. Vielleicht sollte man sich erst einmal informieren und ein paar Gedanken machen, anstatt aus dem Nichts heraus herumzuargumentieren.

    Zudem gibt es selbst zu dem Thema wissenschaftliche Berichte und nicht „nur“ Thora.

    • Meine Argumentation erfolgt keineswegs „aus dem Nichts heraus“ sondern aus meinem eigenen Überlegen und Verstehen heraus. Das genügt mir erst mal als Grundlage. Ich erwarte keineswegs, dass Du deshalb Deine Meinung änderst. Ich wollte nur meine Verwunderung zum Ausdruck bringen. Ich persönlich habe schon öfter die Erfahrung gemacht, dass es zuallermeist leider keine Freude macht, mit Gläubigen über derlei zu diskutieren. Wollte ich auch gar nicht, und deshalb höre ich damit auch an dieser Stelle auf. LG

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