Terror

Nach dem palästinensischen Anschlag auf unser Haus

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Photo: Miriam Woelke
Neben dem Molotow Cocktail auf unserem Dach fand ich diesen fetten Stein vor meiner Haustür.
B“H
Nachdem die gesamte Nacht ein Helikopter über dem Tempelberg, meinem Stadtteil sowie dem benachbarten Armon Hanatziv kreiste, herrscht heute Morgen einigermaßen Ruhe. Die israelischen Sicherheitskräfte befinden sich im Alarmzustand, denn die Palästinenser gehen auf alles los, was sich bewegt.
Der Molotow Cocktail, der gestern Abend auf unser Hausdach geschmissen wurde, richtete Sachschaden an und heute muss erst der Klempner kommen und die Wasserleitung reparieren. Das Dach hatte Feuer gefangen und die sich dort befindende Wasserleitung schmolz dahin.
Bis circa zwei Uhr stand gestern Nacht ein Polizei Jeep vor unserem Haus und Polizei und Armee hatten im arabischen Teil von Abu Tur alle Hände voll zu tun, denn die Araber randalierten. Irgendwann war Ruhe, doch damit ist es nicht getan. Die Palis werden weitermachen und schlimmstenfalls werden wir erneut mit Molotow Cocktails bombardiert. Dabei muss man noch froh sein, kein Messer im Bauch zu haben.
Ich hörte, dass selbst viele Touristen momentan die Jerusalemer Altstadt meiden und selbst die nebachbarte und beliebte Mamilla Mall ist wie leergefegt.
Eines muss man ganz klar sagen:

Juden werden von Palästinensern ermordet, weil sie Juden sind! Kommt das nicht jemandem bekannt vor?

Die gute Nachricht:
Ab heute Abend soll es kräftig regnen und erst am Donnerstag aufhören. Die Temperaturen sind auf 24 Grad Celsius gesunken. Sobald das Wetter schlechter wird, verkriechen sich die Palästinenser in ihre Löcher und vielleicht gibt es dann mal einen Tag ohne Terroranschlag.
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2 Kommentare zu “Nach dem palästinensischen Anschlag auf unser Haus

  1. Liebe Miriam, das gefällt mir bezieht sich nur darauf, dass ich froh bin, daß Dir nichts passiert ist und kein Mensch verletzt wurde. Die seelische Verletzung ist natürlich da. Damit muss man auch umgehen können, damit die Palis zuletzt nicht doch noch ihr Ziel erreicht haben.

    Gott möge Euch und Euer Haus schützen und Euch Kraft, Mut und Zuversicht geben.

    Herzlich, Paul

  2. B“H

    Die Angst ist da, dass es wieder passiert. Das Ungewisse halt: Das WIE und WANN.
    Unsere Wasserleitung wird erst morgen Frueh repariert und so muessen wir heute noch ein paar Eimer Wasser bei Nachbarn schnorren gehen. 🙂

    Ansonsten muessen wir jederzeit wieder mit Anschlaegen rechnen. Seien es eingeworfene Autoscheiben, agefackelte Fahrzeuge oder Molotow Cocktails und selbstgebastelte Feierwerkskoerper auf Wohnhaeuser.

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