Gedanken/Rosh Hashana/Selichot - Gebete

Reflektionen vor dem jüdischen Neujahrsfest Rosh Hashana

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Photo: Miriam Woelke
B“H

 

Why are we here?
Why do we live and what is our purpose in life?
Why do we have to suffer through so many things?
There are times when we suffer and times when we want to embrace the whole world.
We know what makes us suffer do we know what makes our life so wonderful?
People only see when they suffer but do not count any happy moments of their lives.
As if suffering was more important.
Each of us, happy or sad, was placed into this world with a unique purpose.
A purpose we have to search for and find it.
That is why we are here and why we live.
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Am Samstagabend dieser Woche beginnen aschkenazische Juden mit ihren traditionellen Selichot – Gebeten vor dem jüdischen Neujahrsfest Rosh Hashana sowie dem kurz darauf folgenden Yom Kippur (Versöhnungstag). Bei den Selichot geht es um das Eingeständnis der eigenen Sünden. Nicht nur individuelle Vergehen, denn an den beiden hohen Feiertagen gestehen wir gleichzeitig vor G – tt unsere Vergehen als Volk.
Sephardische Juden begannen bereits vor etwas mehr als zwei Wochen mit ihren Selichot – Gebeten. Wenn an diesem Samstagabend die aschkenazischen Juden miteinstimmen, wird es an der Klagemauer (Kotel) richtig voll.
Die Selichot sollten in der Regel nach Mitternacht gebetet werden, denn dann stehen die himmlischen Tore der Vergebung weit offen.
Hier findet Ihr die Selichot – Gebete in hebräischer Sprache:
http://www.chabad.org/media/pdf/56/JODh562118.pdf
Einen englischen Text habe ich leider nicht gefunden !
Das jüdische Neujahrsfest beginnt am Abend des 13. September (Sonntag) und dauert bis zum Abend des 15. September (Dienstag). Am Rosh Hashana richtet G – tt die gesamte Welt und Menschheit auf ein weiteres Jahr. Aus diesem Grund sollten auch Nichtjuden in dieser Zeit in sich gehen und fragen, was falsch gelaufen ist und wo bzw. wie man sich selbst in eine positivere Bahn lenken kann.
Fast alle Synagogen sind derzeit damit beschäftigt, für die kommenden hohen Feiertag Sitzplätze zu verkaufen. An Rosh Hashana und am Yom Kippur werden stets Tickets verkauft, denn der Andrang ist riesengroß. Jedes Gemeindemitglied sichert sich einen Platz, aber auch auswärtige Juden werden zur Kasse gebeten. In Jerusalem gibt es ein paar Synagogen, die keine Tickets verkaufen, doch sollte damit gerechnet werden, dass alle Plätze schnell besetzt sind und man halt stehen muss. Und das ist nicht gerade angenehm bei den stundenlangen Gebeten an den Feiertagen.
Ich gehe an Rosh Hashana und Yom Kippur fast immer zu einem haredischen (Ultra-orthodoxen) Programm in die Altstadt mit Synagoge und Schiurim (relig. Vorträgen) inklusive. Dort sind wir gleich an der Klagemauer und es herrscht eine unbeschreibliche Atmosphäre. 🙂
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