Chassidim

Auf der Suche nach einer chassidischen Gruppe

B“H
Vor ein paar Tagen fragte mich ein Leser meines englischen Blogs, „ob ich ihm denn eine chassidische Gruppe zwecks Mitgliedschaft empfehlen könne“. Eine Gruppe, die offen gegenüber Neueinsteigern ist und nicht zu streng und verschlossen.
Dazu kann ich nur sagen, dass der beste Weg, eine passende chassidische Gruppe zu finden, die individuelle Suche ist. Sprich, derjenige muss sich selber auf den Weg begeben und sich in verschiedenen Synagogen umsehen. Mit den dortigen Chassidim sprechen und halt schauen, ob er zurechtkommt und ob ihm die Umgebung zusagt.
Wer glaubt, die passende chassidische Gruppe gefunden zu haben und an einer Mitgliedschaft interessiert ist, muss zwangsläufig beim Rebben vorsprechen und nach den Aufnahmebedingungen fragen. Bei großen chassidischen Gruppen wie Belz, Toldot Aharon, Satmar oder Vishnitz ist es nicht leicht, bis zum Rebben vorzudringen. Wer sich jedoch mit den Chassidim bekanntmacht, kann auf diese Weise seinen Weg zum Rebben ebnen.
Frauen sprechen nicht mit dem Rebben, sondern mit der Rebbitzen (die Gattin des Rebben).
Wer ernsthaft interessiert ist und am Ende offiziell aufgenommen wird, muss sich im Vorfeld darüber im Klaren sein, dass die Gruppe ihn nicht als Single durch die Welt laufen lässt. Es wird erwartet, dass derjenige heiratet. Entweder noch im Verlauf des Aufnahmeprozesses oder kurz nach seiner offiziellen Aufnahme in die Gruppe.
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