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Rabbi Tuvia Singer zur christlichen Behauptung, Rabbi Yitzchak Kaduri habe Joschke als Messias akzeptiert

B“H
Rabbi Tuvia Singer geht in diesem Video auf ein extrem wichtiges Thema ein. Damit meine ich nicht die seltsame christliche Behauptung, der vor einigen Jahren verstorbene israelische Kabbalist Rabbi Yitzchak Kaduri habe einen Zettel hinterlassen, auf welchem er Joschke als Messias anerkennt.
Was ich hingegen meine ist, dass mir wahnsinnig viele christliche Blogleser irgendwelche Passagen aus den Propheten in Kommentare oder e – mails ballern, die vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen eine völlig andere Aussage machen sollen. Und zwar in dem Sinne, wie es denjenigen Christen gerade in den Kram passt. Wer aber die vorherigen und nachfolgenden Verse in den Propheten liest und einmal durch ein paar jüdische Kommentare geht, der sieht sehr schnell, dass in dem und dem Vers ganz etwas anderes gemeint ist. Wenn ich natürlich alles aus dem Zusammenhang reisse und das Drumherum weglasse, verfälsche ich die ursprüngliche Aussage.
Neulich erst erhielt ich ein Zitat aus dem Buch Yechezkel (Yezekiel) zum Namen G – ttes. Um den Namen ging es in dem Vers jedoch gar nicht, sondern um die Juden in der Diaspora und dass G – tt sie zurück nach Israel holen wird. Ich setzte die gesamte jüdische Erklärung und die Bedeutung des Verses in eine Mail und was bekam ich zurück ? Weitere Verse mit anderen Zitaten. Ja, passt das eine halt nicht, versuche ich es mal woanders. Was auch immer die jüdische Antwort ist, wird absolut ignoriert und man findet sich selbst im Recht. HALLO, was habe ich neulich erst hier auf dem Blog zum Namen G – ttes geschrieben ? Dass er nur im Tempel vom Hohepriester benutzt werden durfte. Punkt. Was kann ich dafür, wenn sich jetzt eine christliche Sekte nach diesem Namen benennt ? Ist das mein Problem ? Was geht es das Judentum an ? Gar nichts !
Wer mir weiterhin wahllos Verse schickt und irgendwas Konfuses von J. vorfaselt, wird gelöscht, denn ich habe keine Lust mehr, die wahre Versbedeutung herauszusuchen und das Resultat sind dann noch mehr Verse.
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5 Kommentare zu “Rabbi Tuvia Singer zur christlichen Behauptung, Rabbi Yitzchak Kaduri habe Joschke als Messias akzeptiert

  1. Liebe Miriam,
    nimm bitte diese Spinner nicht so ernst. Die gibt es in jeder Religion. Ich bin katholisch und kenne auch in meinem Umfeld solche Typen, na, meistens sind es Typinnen.
    Mit solchen Leuten setze ich mich nicht auseinander. Es hat keinen Zweck. Sie „brennen“ für Sache oder drastischer ausgedrückt es sind irregeleitete Volidioten. Leider sind sie unbelehrbar fanatisch.
    Aber nochmal: Die gibt es überall dort, wo Religion oder Weltanschauung im Spiel nist.

    Herzlich, Paul

  2. B“H

    @ Paul

    Obwohl ich mit den grossen christlichen Kirchen wie Katholiken und Protestanten nicht gerade konform gehe, Freikirchler und Sekten dagegen haben fuer mich einen absoluten Schuss. 🙂

    Von mir aus kann jeder mit seiner Religion gluecklich werden, solange man nicht gerade Juden missioniert. Aber was da teilweise fuer Ansichten zur Thora oder den Propheten im Umlauf sind. Jeder dichtet sich seinen Teil dazu, wie es ihm gerade passt.

    Was glaubst Du, was hier in Jerusalem fuer auslaendische Touristen unterwegs sind ? Damit meine ich die besonders Christlichen, die ueberall ihre Theorien verkuenden. Jeder will die Stimme G – ttes gehoert haben, die ihnen da verkuendete, sie sollen nach Jerusalem kommen und J. erwarten. Und das hat nichts mit dem Jerusalem Syndrom zu tun, denn die Leute waren in ihren Heimatlaendern schon ziemlich „seltsam“. In Jerusalem angekommen, sind sie dann meistens enttaeuscht, dass sich niemand anders fuer ihre selbsterfundenen Theorien interessiert und das Israel so ganz anders ist als erwartet. Dazu werden sie von den hiesigen Kirchen finanziell abgezockt. 🙂

    • Liebe Miriam,
      vollkommene Zustimmung.
      Mit diesen komischen (nicht im Siinne von lustig gemeint) Christen, von deren Existenz ich nichts wusste, habe ich, glaube ich, in der „Jerusalem Post“ Berührung gehabt. Die Artikel zum Thema Nahostkonflikt, sind ganz in Ordnung. Aber in den Kommentaren tobt der missionarische Eifer. Ich glaube, die nennen sich nicht nur „Missionarische Christen“ sondern auch „Christliche Juden“. Was immer Letzteres bedeuten soll. Irgend Jemand wies mich darauf hin, dass diese Zeitung wohl deren „Hauspostille“ sei.
      Habe mich nicht weiter damit beschäftigt sondern mich nach einem kurzen Intermezzo entfernt und den „Staub von den „Füssen geschüttelt“. Einige Kommentatoren hatten mich dort begrüßt, weil sie diese Irren aufklären wollen und in mir einen Mitstreiter sahen.
      Aber, wie sagte meine Großmutter schon: „Junge, einer Kuh kann man nicht Französisch beibringen.“
      Dass diese Menschen für Dich, noch dazu „vor Deiner Haustür“, ein Ärgernis sind, kann ich gut verstehen.
      Ignorieren, liebe Miriam, ignorieren. Etwas Anderes kannst Du nicht machen.

      Herzlich, Paul

  3. B“H

    Die selbsternannten „Messianischen Juden“ (von denen die Mehrheit fanatische Christen sind und keine Juden) sowie Evangelikale, Christian Friends of Israel und andere Gruppierungen sind die schlimmsten Feinde des Judentums und selbst Israels. Es geht ihnen einzig und allein darum, Juden in die jeweilige Sekte zu bekehren. Die Evangelikalen sind hier besonders stark am Werk, denn sie stecken alljaehrlich eine Menge Dollarmillionen in die Judenmission.

    Man schreibt gewoehnlich Pro – Israel Kommentare bei der Jerusalem Post, Ynet oder Arutz 7. Meiner Meinung nach werden diese Sites mit christlichen Geldern unterstuetzt, aber Beweise habe ich da leider keine.

    Andere Freikirchler schreiben pro – israelische Blogs oder News Sites, doch schaut man genauer hin, erkennt man diverse missionarische Symbole wie Kreuz und Menorah oder den beruehmten Fisch in der Menorah oder im Davidstern.

    Die meisten deutschen pro – israelischen Blogs oder Websites werden von Freikirchlern gefuehrt ! Nicht alles, wo Israel drinsteht, ist auch Israel drin. 🙂

    • Danke, liebe Miriam,
      das sehe ich auch so. Deckt sich mit meiner Erfahrung. Ich mag sie auch nicht. Sehr schnell merke ich es wenn ich bei denen lande. An allen möglichen, meistens unmöglichen Stellen ihrer Kommentare wird auf Bibelstellen hingewiesen, die meistens keinen Sachzusammenhang zum Thema haben. Bei der JP war es dann auch schon mal ganz widerliche pseudochristliche Propaganda. Das ist mir unangenehm und ich schäme mich auch dafür, etwa so, wie Du Dich sicherlich für die Äußerungen durgeknallter Juden schämst.
      Na ja, mit solchen Typen müssen wir eben fertig werden. Ich ignoriere sie.

      Herzlich, Paul

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