Chassidut Toldot Aharon/Kaschrut/Welt

Rebbe Aharon Roth über die Auswirkungen von unkoscherem Essen

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Photo: Miriam Woelke
In Jerusalem
B“H
Das nachfolgende Statement wurde nicht nur von Rebbe Aharon Roth (Ratha) gemacht, sondern Jahrhunderte zuvor bereits vom Rambam (Maimonides, 1135 – 1204), dem eifrigsten Anhänger des Baal Shem Tov, Rabbi Yaakov Yosef von Polna (1710 – 1784), sowie vom Degel Machane Ephraim – Rabbi Moshe Chaim Ephraim von Sudlikov, 1748 – 1800 – einem Enkel des Baal Shem Tov.
In seinem Buch SHOMER EMUNIM schreibt der Gründer der chassidischen Gruppe Toldot Aharon, Rebbe Aharon Roth (Ratha), dass ein Jude unbedingt koscheres Essen zu sich nehmen sollte. Unkoscheres Essen schadet der jüdischen Seele. Diese Ansicht ist nicht nur in der Halacha (Gesetzgebung), sondern insbesondere auch in der Kabbalah zu finden !
Unkoscheres Essen kann auf einen Juden einen negativen Effekt haben. Unter anderem den, dass er G – tt in Frage zu stellen beginnt. Auf einmal beginnt derjenige Jude gegen die Thora zu handeln und sich zu rechtfertigen wie „die Thora sei eine olle Kamelle“ oder „Ich kann tun und lassen, was ich will !“ Klar, bildet unkoscheres Essen immer eine Versuchung, denn es schaut ja eigentlich alles total appetitlich aus. Deswegen fällt es nicht selten schwer, daran vorbeizugehen. Umso leichter fällt es dagegen einem Juden, der den Hintergrund der Koschergesetze (Kaschrut) kennt.
Rebbe Aharon Roth sagt, dass unkoscheres Essen einem Juden allerlei Gedanken in den Kopf setzt. Dass man ja eigentlich tun kann, was man will und G – tt habe im Leben halt nichts zu suchen. Nichtsdestotrotz schreibt der Rebbe, dass anhand solcher Gedanken das Innerste eines Juden (Pnimiyut HaAdam) nicht beeinflusst wird, denn die Seele ist sich ihrer Herkunft stets bewusst.
Auf der anderen Seite haben derlei Gedanken eine Auswirkung auf die Ankunft des Meschiach. Nicht immer im negativen Sinne, denn, wie uns eine Gemara (rabbinische Diskussion) im Talmud Traktat Sanhedrin 97 lehrt, kann der Meschiach auf verschiedenen Wegen kommen. Entweder sind die Juden so tief gesunken, dass er kommen muss oder sie sind so superfromm, dass er ebenfalls kommt. Allerlei Möglichkeiten werden an dieser Stelle im Talmud aufgelistet.
Juden sehen andere säkulere Juden, die sich öffentlich gegen die Thora wenden und meinen, dass sei halt der neue ideale Weg sein Leben zu führen. Ganz besonders in unserer heutigen modernen Hightech – Gesellschaft, wo ein elektronisches Gadget mehr zählt als die Welterschaffung. Dass diese Dinge oberflächlicher Natur und von keiner Dauer sind, interesssiert nicht. Es zählt der Moment ! Allzu leicht ignorieren die Menschen diverse Verpflichtungen und denken allein an ihr eigenes Wohlergehen.
Wir leben in einer globalen Gesellschaft, in der ein Jeder nicht nur Rechte, sondern gleichermaßen Pflichten besitzt. Wir als Mensch müssen Verantwortung übernehmen, auch wenn uns das manchmal lästig und uncool erscheint.
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