Baal Teschuva (Neureligioese)/Kriminalitaet/Rabbinerskandale

Religiöse Sekten in Israel und der Rabbi Aharon Ramati Fall

B“H
Jahrelang wird ermittelt und führende sephardische Rabbiner wie der verstorbene Rabbi Ovadiah Yosef genauso wie führende aschkenazische Rabbiner sprachen sich in der Vergangenheit mehrere Male gegen die Sekte des Rabbi Aharon Ramati aus. Heute Morgen nun wurden Rabbi Ramati sowie einige Anhänger und Familienmitglieder von einem SEK der Jerusalemer Polizei verhaftet. Lange Zeit hat es gebrodelt  und heute war es dann soweit. Siehe Photos und Video bei Kikar Hashabbat:

http://www.kikar.co.il/169899.html (Nur in hebräischer Sprache !)

Jerusalems lokales Wochenblatt „Yediot Yerushalayim“ berichtet schon seit ein paar Wochen von angeblichen Vorgängen in dem Institut für junge Frauen, „Be’er Miriam“ im haredischen (ultra – orthodoxen) Stadtteil Sanhedria. Offenbar nahm der Leiter von Be’er Miriam, Rabbi Aharon Ramati, diverse junge sephardische junge Frauen auf, welche gerade eine emotionale Lebenskrise durchliefen. In solchen Krisensituationen sind Menschen besonders anfällig und wer ihnen nur genügend vormacht, dem vertrauen sie und folgen ihm.
In der aktuellen Yediot Yerushalayim Ausgabe vom vergangenen Freitag wurde, u.a, von dem katastrophalen Zustand der sanitären Einrichtungen sowie der Küche von Be’er Miriam berichtet. Grund genug für das Gesundheitsministerium, die Einrichtung zu schliessen. Toiletten, Duschen und Küche seien total verdreckt und es wimmele von Bakterien. Rabbi Ramati seinerseits liess überall Poster aufhängen und verkünden, die säkulere Regierung samt ihrer staatlichen Stellen verbreite Lügen über ihn (Ramati) und mache sich der Lashon HaRah (üblen Nachrede) schuldig.
Ich kenne nicht alle Anschuldigungen, welche heute Morgen zur Verhaftung des Rabbi Aharon Ramati führten. Ehrlich gesagt, will ich sie auch gar nicht kennen, denn da wird einem nur schlecht. Dennoch muss ich an dieser Stelle einmal sagen, dass, sobald ich insbesondere auf meinem englischen Blog von diversen kriminellen Rabbinern, die sich da illegal als Sektenführer aufspielen berichte, ich sofort mit Kommentaren bombardiert werden. Meistens Kommentare von Frauen, die mich da ebenso der Lashon HaRah bezichtigen. Hierbei handelt es sich um die weibliche Fangemeinde solcher Rabbiner, die da offenbar Tatsachen nicht wahrhaben wollen. Verhaftete kriminelle Rabbiner sind in den Augen der Anhängerschaft (Sektenmitglieder) unschuldig und deren Zorn gilt der Polizei oder halt mir. Wir sind die wahren Schuldigen und vergewaltigte Frauen sind nichts anderes als Lügnerinnen. Warum ausgerechnet Frauen ? Wir alle kennen TV Reportagen zum Thema „Warum Frauen sich zu einsitzenden Schwerkriminellen hingezogen fühlen und diese vor ihrer Umwelt sogar noch verteidigen“.
Rabbi Aharon Ramati ist offenbar kein Vergewaltiger, sondern eher ein Meister des Mind Control, der Gehirnwäsche. Alles musste sich nach seiner selbsterfundenen Ideologie ausrichten und alle hatten zu gehorchen. Und das alles im Namen des Judentums. Ferner durften die jungen Frauen keinerlei Kontakte zur Außenwelt mehr unterhalten und jeglicher Kontakt zu den Familien war untersagt.
Dieser aktuelle Fall von Ausnutzung neureligiöser Juden (den sogenannten „Ba’alei Teschuva“) läßt alle Ba’alei Teschuva einmal wieder in schlechtem Licht erscheinen. Unsere Medien stürzen sich nur allzu gern darauf und diverse Nichtjuden ziehen neurelig. Juden wieder einmal mehr durch den Dreck, obwohl sie vom Thema an sich Null Ahnung haben. Derlei anhnungsloses Krakeele regt mich immer besonders auf.
Kaum zu glauben, aber insgesamt existieren allein in Israel fast 100 Sekten, die dem Israeli Center for Cult Victims bekannt sind. Christliche Sekten genauso wie jüdische. Ich kann jedem Ba’al Teshuva nur raten, sich im Vorfeld zu erkundigen und den Ort zum Lernen genau unter die Lupe zu nehmen. Meidet alle Breslov Ba’al Teshuva Movements und fragt bei einem unabhängigen Rabbiner um Rat. Falls Ihr so jemanden in Jerusalem nicht kennt, schaut einfach mal bei Aish HaTorah, Machon Me’ir, MIR oder Ohr Sameach (Frauen bei Machon Ora, Neve Yerushalayim, Shearim, oder Midreshet Rachel) vorbei und erkundigt Euch nach einem passenden Platz zum Lernen. Sie alle geben Euch gerne Auskunft. Selbst dann, wenn Ihr nicht vorhabt, bei einem dieser Lehrinstitute zu lernen. Zumindest beugt Ihr so vor, nicht in die Hände obskurer Movements zu geraten !

Video: „Was ist eine Sekte ?“ –

Nur in hebräischer Sprache !!!

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