Rabbi Aryeh Kaplan/Tod im Judentum

Tröstende Worte zum Thema TOD

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Photo: Miriam Woelke
B“H
Israel gedenkt heute Abend und morgen seiner gefallen Soldaten und Terroropfer. Der berühmte, aber leider schon verstorbene, Rabbiner Aryeh Kaplan schrieb zum Thema „Tod“ in seinem Buch ENCOUNTERS:
G – tt kennt jeden noch so kleinen Gedanken, der in unserem Kopf existierte und noch existiert. Vergisst G – tt dies alles, sobald ein Mensch stirbt ?
In der Erinnerung G – ttes existiert der Mensch auch weiterhin und behält seine Identität. Dass ist es, was wir unter der menschlichen Seele verstehen. Und diese Seele lebt weiter. Auch nach dem Tod eines Menschen.
Vor einiger Zeit las ich in einem Buch, dass, solange es Menschen gibt, die sich an einen Verstorbenen erinnern, dieser in der Erinnerung weiterlebt. In der Vergangenheit ist er nach wie vor existent.
Leider weiss ich nicht mehr, in welchem meiner vielen Bücher ich diesen hilfreichen Gedanken fand. Gesucht habe ich schon, doch bisland erfolglos. Sobald ich die Stelle in dem Buch wiederfinde, stelle ich sie nochmals wortwörtlich hier in den Blog.
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7 Kommentare zu “Tröstende Worte zum Thema TOD

    • Dann kann es sein, dass Brecht und die Anderen es dort abgeschrieben haben.
      Viele Worte, Redewendungen, Sprüche aus dem Jüdischen haben bei uns ihren Platz gefunden, ohne dass jemand den Ursprung kennt.

      Herzlich, Paul

  1. B“H

    Zu meiner Schulzeit lasen wir im Deutschunterricht den Kreisauer Kreis und ich glaube, der war auch von Brecht. Viel spaeter erfuhr ich, dass die Story des Kreisauer Kreises eigentlich eine wahre Begebenheit war, die sich zu Zeiten des Koenig Salomon abspielte. Brecht hatte die Story einfach nur uebernommen. 🙂

  2. Ich glaube, jetzt hast Du Dich vertan. Der Kreisauer Kreis ist die Bezeichnung für eine Widerstandsgruppe in der NS Zeit.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kreisauer_Kreis

    Du meinst den Kaukasischen Kreidekreis.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Der_kaukasische_Kreidekreis
    Laut Wiki stammt die Ursprungsgeschichte, die Brecht benutzt haben könnte aus China (13. Jahrhundert). Es gab vor ihm aber schon Andere, die diese Geschichte aufgegriffen haben. Die könntem ihm auch die Anregung gegeben haben.

    Herzlich, Paul

  3. Liebe Miriam,
    natürlich hast Du Recht mit dem Verweis auf Salomon. Das Urteil des Salomon ist der Ursprung dieser Geschichte.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Salomo
    Besonders weise Urteile werden im allgemeinen Sprachgebrauch auch heute noch als „Salomonische Urteile“ bezeichnet.
    Ich war auch mit Blinheit geschlagen. 😦

    In der christlichen Bibel steht das Hier: 1 Kön 3,16-28 http://www.bibleserver.com/text/EU/1.K%C3%B6nige3%2C16-28

    Sicherlich steht es auch in der Tora.

    Damit ist erwiesen: Diese Geschichte ist eine jüdische Geschichte. Es ist immer gut, sich an sowas zu erinnern.

    Herzlich, Paul

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