Kabbalah/Talmud/Thora

Der Talmud Traktat Sofrim und die rechte Hand, Teil 2

B“H
Talmud SOFRIM, Kapitel 3:
Eine Thorarolle darf niemals in separate Bücher / Kapitel aufgespalten werden. Im Klartext heisst dies, dass sich alle fünf Bücher Moses auf einer koscheren Thorarolle befinden und nicht auf mehrere Rollen verteilt. Im Judentum bedeutet THORA immer die fünf Bücher Mose, aber nicht die Propheten oder Schriften.
Wenn ein Jude in der Synagoge eine Thorarolle an einen anderen Juden weiterreicht, so sollte das mit der rechten Hand geschehen. Dies betrifft das Überreichen sowie der Empfang der Thorarolle. Die Gemara (rabbinische Kommentare im Talmud) lehrt uns diesbezüglich, dass G – tt am Berg Sinai den Juden die Thora genauso in dieser Art übergab.
Kabbalistische Schriften lehren, dass die rechte Seite stets mit Chesed (Güte) identifizert wird wohingegen die linke Seite für Gericht (Gevurah) steht. G – tt erschuf die Welt mit Güte und nicht aus einem strengen Gericht heraus. Offenbar übergab Er den Juden am Berg Sinai die Thora auf dieselbe Art und Weise. Deswegen geben wir Geldspenden an Bedürftige (Zedakah) immer mit der rechten Hand, denn wir handeln aus Güte und richten denjenigen Bedürftigen nicht.
Vielleicht ist das der Grund, warum die Thorarolle in der Synagoge mit der rechten Hand übergeben und mit der rechten Hand empfangen wird. T
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