G - tt

Purim und G – ttes verborgene Handlungen

B“H
In meinem vorherigen Hamantaschen – Blog auf Blogger genauso wie auf dem derzeitigen Hamantaschen hier auf WordPress verfasste ich in der Vergangenheit unzählige Artikel zum Thema PURIM. Gleichzeitig stellte ich eigene Videos von chassidischen Purim – Tischen sowie viele Photos in die Blogs.
In der letzten Woche habe ich damit begonnen, mehrere Bücher und Kommentare durchzusehen und nach interessanten Themen zu Purim zu suchen. Purim beginnt an diesem Mittwochabend. Zumindest überall außerhalb von Jerusalem. Von Mittwochabend – Donnerstagabend wird ausgiebig gefeiert. In Jerusalem beginnen die Purim – Feiern erst am Donnerstagabend und enden am Freitag mit dem Beginn des Schabbat.
Die eigentliche Mitzwah (das Gebot) an Purim lautet, in den Synagogen die Megillath Esther (das Buch Esther) zu hören. Die Halacha oder die Kabbalah (hier der mittelalterliche Arizal – Rabbi Yitzchak Luria in seinem Sha’ar HaKavanot) listen noch zwei weitere Mitzwot: Nämlich Mischloach Manot – Purimgeschenke sowie Matanot Le’Evyonim – Geschenke an die Armen. Die wichtigste Mitzwah für einen Juden an Purim ist die Megillah. Wer sich dafür interessiert, hier ein Link zu einer englisch – hebräischen Version !
Wie ich bereits sagte, meinen einige Leute (egal, ob Juden oder Nichtjuden), beim Purim – Fest handele es sich um den jüdischen Karneval, wo man sich verkleidet und säuft. In der Tat, manche Juden benehmen sich total daneben und vermutlich nervt mich das umso mehr, weil ich nicht trinke.
Purim ist kein Karneval oder Rosenmontagsumzug wie in Köln. Klar, wird gefeiert, aber die Freude besteht darin, die Antisemiten besiegt zu haben. Gleichzeitig geht es natürlich um G – tt, dessen Name kein einziges Mal im Buch Esther (der Megillath Esther) auftaucht. Warum eigentlich nicht ?
In vorherigen Artikel beschrieb ich bereits, dass sich beim Purim – Event zu Zeiten des persischen König Achaschwerosch (Xerxes I.) alles im Verborgenen abspielte. Alles wirkt irgendwie geheimnisvoll und seltsam. Und G – tt kommt in der Megillah erst gar nicht vor. Esthers richtiger Name war offenbar Hadassah und die Wurzel des Namen lautet Nistar (versteckt). Verborgen und nichts ist offensichtlich. Haman, Mordechai und Esther agieren stets im Verborgenen. Jeder mit seinen Absichten. Haman will die Juden ausradieren und Mordechai und Esther wollen alle retten. Esther entpuppt sich als pure Feministin und sage nochmal jemand, dass Frauen im Judentum nichts zu sagen hätten. Ursprünglich gab Mordechai der Esther Anweisungen, was zu tun sei, doch kurze Zeit später nahm Esther das Ruder selbst in die Hand und ging zu König Achaschwerosch, um diesem von Hamans Verrat zu berichten.
Seit Purim hat sich bis zum heutigen Tag nicht viel verändert. Der Judenhass ohne Grund regiert nach wie vor die Welt. Man schaue nur auf die aktuellen Terroranschläge in Frankreich. Nicht nur viele Moslems erweisen sich als Antisemiten, sondern Rechte und Linke gleichermaßen.
Was Purim uns ebenso zeigt ist, dass G – tt die Welt regiert. Sein Name muss nicht immer auftauchen. Genauso wenig wie Er öffentlich agieren muss, sodass alle Ihn erkennen und sagen: „Wow, G – tt schritt ein und wendete alles zum Guten“.
Es bedarf keiner stetigen Wunder, sondern wir alle sollten erkennen, dass G – tt unsere Welt und unser Leben in jedem Augenblick managt. Meistens denken wir gar nicht an die kleinen Dinge, die uns passieren. Positives wie Negatives, alles kommt von G – tt und auch hierbei geschieht fast immer alles im Verborgenen.
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