Buch Esther - Megillath Esther/Purim/Rabbi Joseph Dov Soloveitchik

Die jüdische Verletzlichkeit und Purim

B“H
Morgen Abend beginnt der neue jüdische Monat ADAR. Der Adar ist bekannt als der Monat, in dem die Freude überwiegt. Purim ist das große Symbol des Adar. Viele betrachten Purim fälschlicherweise als „jüdischen Fasching“, aber die wahre Bedeutung von Purim zeigt uns das Buch Esther (Megillath Ester) auf. Nämlich, wie ich HIER bereits heute Morgen schrieb: Den Antisemitismus. Egal, in welcher Form.
Der Rambam (Maimonides, Rabbi Moshe ben Maimon, 1135 – 1204) schreibt in seiner Mischna Thora (Hilchot Megillah), dass nach der Ankunft des Meschiach, Purim der einzige jüdische Feiertag ist, der bis in alle Ewigkeiten bestehen bleibt.
Warum ?
Rabbi Joseph B. Solovitchik schreibt, dass es ausgerechnet das Purim – Fest ist, welches die Verletzlichkeit der Menschen zeigt. Heute noch oben auf und von allen geliebt, eingeladen und hofiert. Morgen jedoch schon an der Tür zum Schafott.
Heute noch zum großen Festmahl des König Achaschwerosch eingeladen, Morgen zur Ausrottung verdammt. Mit Siegel des Königs.
Das Einzige, was uns bleibt, so Rabbi Soloveitchik ist das Gebet. Nur G – tt kann helfen und wir sollten uns vor Arroganz und Eitelkeit hüten. Heute sind wir beliebt und alles ist super. Von einer Sekunde auf die andere kann sich unser gesamtes Leben in einen Scheiterhauf verwandeln. Ohne jegliche Vorwarnung und einfach so. Und das ist es, was Purim uns lehren soll: Unsere eigene Verletzlichkeit !
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