Engel/G - tt/Halacha/Rambam/Sefer HaChinuch - Book of Mitzvot/Thora Parasha

Mitzwot in Parashat YITRO: „Die Existenz des EINEN G – ttes & das Verbot vom Götzendienst“

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Photo: Miriam Woelke

 

B“H
Am letzten Schabbat wurde in den Synagogen die Thoralesung (Parashat) YITRO sowie die Zehn Gebote gelesen. In Yitro trägt G – tt den Juden drei neue verpflichtende Mitzwot (Thoragesetze) und vierzehn Verbote auf. Eine der wichtigsten verpflichtenden Mitzwot ist der Glaube an G – tt. Der Rambam nennt es nicht unbedingt GLAUBE, doch sollte jeder Mensch wissen, dass es den EINEN G – tt gibt, welcher alles erschuf. Im berühmten Sefer HaChinuch – The Book of Mitzvot wird diese Mitzwah als Nummer 25 (von insgesamt 613 Thoragesetzen) aufgelistet.
Ich bin Hashem, Euer G – tt, Der Euch aus Ägypten führte, aus dem Hause der Sklaverei. (Exodus / Shemot 20:2).
Juden und Nichtjuden wird aufgetragen, an EINEN G – tt zu glauben, welcher jegliche Existenz erschaffen hat. Und dieser G – tt führte die Juden aus Ägypten heraus. G – tt ist EIN unendliches Wesen, welches ewig existiert und existieren wird. Auch nach der Welterschaffung erhält Er alles Erschafene und uns tagtäglich am Leben. Niemand steht neben diesem G – tt. Auch keine Verwandten wie Sohn, Mutter, Tante, etc. !
Dieses Thoragesetz bedeutet allerdings nicht, dass jemand besonders fromm sein muss. Was uns hier aufgetragen wird ist die Anerkennung G – ttes sowie Seiner Erschaffung.
Diese Mitzwah ist an jedem Ort sowie zu allen Zeiten gültig. Männer und Frauen sollten sie einhalten.

 

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Photo: Miriam Woelke

 

Eine weitere Mitzwah aus der letzten Thoralesung ist im Sefer HaChinuch als Nummer 26 aufgelistet:
Du sollst keine anderen Götter neben Mir haben (Exodus / Shemot 20:3).
Hiermit werden wir aufgerufen, an keinen anderen Gott außer dem EINEN wahren G – tt zu glauben. Ein fundamentaler Glaubensgrundsatz im Judentum.
Im Christentum wird an die Trinität geglaubt, die da im Judentum als absoluter Götenzdienst gilt. Wie ich bereits sagte: Es gibt nur EINEN G – tt und dieser teilt sich nicht in mehrere Leute auf. Auch steigt ER nicht auf die Erde herab und wird plötzlich zum Menschen. Jeder, der solch ein Statement macht, hat das jüdische Prinzip des ewigen perfekten G – ttes nicht verstanden. Und die Zehn Gebote genauso wenig.
Männer und Frauen müssen dieses Thoragesetz einhalten. Es gilt an jedem Ort und zu jeder Zeit. Selbst die Noachiden (Bnei Noach) müssen dieses Gesetz halten, denn ein ehrlicher Noachide kann nicht gleichzeitig dem christlichen Joschke dienen.
Mitzwah Nummer 27 im Sefer HaChinuch ist das Verbot, Statuen anzufertigen, die G – tt oder Engel darstellen.
Du sollst kein eingraviertes Ebenbild von Mir oder all dem, was sich oben im Himmel, auf Erden oder im Wasser befindet, anfertigen (Exodus / Shemot 20:4).
Dieses Thoragesetz besagt, dass es uns verboten ist, Statuen von G – tt anzufertigen. Genauso wie Statuen, die als Gottheit angebetet werden. Es ist verboten, einer Statue g – ttliche Kräfte anzudichten. Der Rambam (Rabbi Moshe ben Maimon / Maimonides, 1135 – 1204) schreibt in seiner Mischna Torah / Hilchot Avodah Zarah über sämtliche Arten des Götzendienstes.
Diese Mitzwah betrifft Männer genauso wie Frauen und ist an jedem Ort und zu jeder Zeit gültig. Das Verbot der Statuen betrifft auch die Verherrlichung sowie die Herrstellung von Bildern oder Statuen, die Engel darstellen.
Link:
G – tt kennen
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