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Jüdisch – religiöse Literatur auf der Internationalen Buchmesse in Jerusalem

B“H
Gestern Abend begann ja bekanntlich die Jerusalemer Internationale Buchmesse. Ein Event, welches alle zwei Jahre im Februar stattfindet. Bis noch vor zwei Jahren war die Buchmesse stets im International Convention Center gegenüber vom Busbahnhof zu finden, doch diesmal finden wir sie im wesentlich kleineren Areal des Alten Bahnhofes.
Ehrlich gesagt, allzu viel wird nicht geboten und mein Augenmerk lag eh auf relig. Literatur. Das Jerusalemer Zalman Shazar Institute bietet immer interessante Bücher zur chassidischen Geschichte. Hier kaufe ich jedesmal bei einer israelischen Buchmesse kräftig ein, denn es gibt Rabatte. Das Zalman Shazar Institute ist nur wenige Meter von meiner Wohnung entfernt und wenn ich Zeit und Lust habe, werde ich ein paar Bücher direkt dort einkaufen.
Zalman Shazar hat einen Stand auf der Internationalen Buchmesse, aber die relativ kleine Buchauswahl ist enttäuschend. Und so kaufte ich lediglich ein einziges Buch, dass ich einfach haben musste:
„Chassidim und die Lehren des falschen Messias Schabbtai Zvi“. Es geht hierbei um die Chassidim sowie deren Ehefrauen. Was sagten die Frauen zu Schabbati Zvi ?
Die Autorin ist recht bekannt: Ada Rappaport – Albert.

 

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Photo: Miriam Woelke

 

Das Buch kaufte ich in hebräischer Sprache und man sagte mir, dass es wohl noch nicht auf Englisch zu erhalten sei. Auf Amazon fand ich das Buch ebenso wenig, denn es wurde direkt von Zalman Shazar verlegt.
Der einzige Stand, bei dem es sich sonst noch lohnte einzukaufen, nennt sich URIM. Dort werden eine Menge relig. Bücher angeboten. Unter anderem die neue Übersetzung ins Englische des gesamten Chizkuni Kommentars.
Solange der Vorrat reicht, kauft der Leser ein Buch und erhält ein zweites umsonst. Dabei kommt es jedoch auf die Angebotspalette an, denn nicht alle Bücher sind Sonderangebote.

 

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Photo: Miriam Woelke
Ich erhaschte drei gute Bücher und eines davon war besonders teuer:
The Path of Torah – Kommentare des berühmten Rabbi Naftali Yehudah Berlin (der NETZIV).
 
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Photo: Miriam Woelke

 

Das zweite Buch bekam ich umsonst:
Dybbuks and Jewish Women in Social History, Mysticism and Folklore“ von der bekannten Rachel Elior.

 

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Photo: Miriam Woelke

 

Das teuerste Exemplar, was gar nicht so furchtbar teuer ausschaut ist Hillel Goldbergs Buch „Between Berlin and Slobodka„.
Mit BERLIN ist nicht die Stadt gemeint, sondern es geht um die berühmte Rabbinerfamilie Berlin aus Litauen sowie um weitere bekannte Rabbinerbiographen wie Rabbi Israel Salanter, Rabbi Issac Hutner, Rabbi Joseph B. Soloveitchik, Professor Avraham J. Heschel und andere. Ein echtes Schmankerl für alle, die sich für die frühere Volozhin Yeshiva in Litauen interessieren !

 

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Photo: Miriam Woelke
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