Gesundheitswesen

Mit seinem Teil im Leben zufrieden sein

B“H
Es gibt unendliche viele Statements zum Thema „Gesunde Ernährung“ und „einen Körper aktiv und gesund zu halten“ Das Internet und insbesondere auch Youtube sind voll davon. Was aber ist mit dem berühmt berüchtigten „gesunden Geist“, denn was nützt mir all das vitaminreiche Essen und die Muskeln, wenn es der Psyche miserabel geht ?
Der Talmud Traktat Berachot 54a hält uns dazu an, G – tt für alles Gute, aber auch alles Negative, was uns widerfährt zu loben. Von beiden Seiten kann der Mensch lernen und sollte zu der Einsicht kommen, dass die Welt nur von G – tt dirigiert wird und nicht von uns.
Eine Art, sich einen gesunden Geist zu erhalten ist, mit seinem Teil im Leben zufrieden zu sein. Dies soll nun nicht bedeuten, dass kein gesunder Ehrgeiz vorhanden sein darf. Jeder Mensch strebt irgendwie nach Höherem und sei es auch nur eine neue Kaffeemaschine oder eine neue Waschmaschine. Nicht alle Ziele müssen immer allzu hoch gesteckt liegen, wenn sogar das Kleingeld für ein Haushaltsgerät fehlt.
Womit man sich sein Leben viel zu sehr erschwert ist, wenn jemand immer nur auf andere schaut. Was haben die und warum sind die besser als ich ? Warum kann der sich das leisten und ich nicht ?
Na, und ! Da hat jemand offenbar mehr Geld oder mehr Glück, aber das bedeutet nicht automatisch, dass er nun viel glücklicher ist als ich. Anstatt auf sich selber zu schauen und die Dinge zu geniessen, die man hat, treibt einen stets der Neid voran. Das hat zur Folge, dass die kleinen Dinge im Leben gar nicht mehr wahrgenommen werden. Immer nur auf die toll eingerichtete Wohnung des Nachbarn zu schauen, anstatt froh zu sein, überhaupt ein Dach über dem Kopf zu haben.
Persönlich finde ich es sehr wichtig, mit dem zufrieden zu sein, was man hat. Erreichen kann man andere Dinge auch in kleinen Schritten und ständig nur die Blicke auf andere zu richten und neidisch herumzujammern ist nichts für mich. Da habe ich Besseres zu tun.
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2 Kommentare zu “Mit seinem Teil im Leben zufrieden sein

  1. Liebe Miriam,
    wie wahr, wie wahr.

    Dazu passt meine Lebensmaxime.
    Ein Spruch:
    „Das ist die wahre Weisheit:
    nicht trauern über das,
    was nicht sein kann,
    und sich dankbar freuen dessen,
    was man hat.
    (Augustin Wibbelt)

    Das hat mich auch seit 40 Jahren begleitet:

    „Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
    den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
    und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“
    (Unterschiedliche Autorenangaben)

    Ich liebe solche Sprüche. Habe noch mehr.
    Sie begleiten mich ständig und sind auch Richtschnur meines Handelns.

    Noch ein irisches Sprichwort, dann höre ich aber auf:

    „Kein Unglück ist so groß, dass es nicht auch etwas Gutes bewirken würde.“

    Herzlich, Paul

  2. B“H

    Das Leben lebt sich leichter, wenn ich nicht nur neidisch auf andere schaue. Auf das, was ich nicht habe. 🙂

    Als Beispiel wird hier gerne Haman (Buch Esther) aufgefuehrt, der nie auf das schaute, was er hatte, sondern nur auf Mordechai, der nicht vor ihm kuschte. Dass ein einziger Mann ihm nicht huldigte, trieb ihn zum Wahnsinn.

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