Natur/Teschuva (Umkehr zu G - tt)

Teschuva – Die Umkehr zu G – tt

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Photo: Miriam Woelke

B“H
Bevor G – tt die Welt erschuf, erschuf er die Teschuva (Umkehr zu G – tt). So steht es im Talmud Traktat Pesachim und auf den genauen Inhalt bzw. die Stelle werde ich in einem weiteren Artikel eingehen.
Das Wort TESCHUVA (ausgesprochen: TSCHUVA) hat seine hebräischen Wurzeln im Wort LASCHUV – Zu etwas oder jemandem zurückzukehren. Im Fall der Teschuva ist dies, zu G – tt zurückzufinden. Nicht immer ist das mit superfromm werden gleichzustellen, denn die Teschuva kennt viele unterschiedliche Formen. Jeder Mensch hat seine eigene individuelle Art der Teschuva und bei jedem sieht sie anders aus.
Die Folge, dass ein Jude Teschuva macht, ist also nicht gleichbedeutend mit superreligiös leben zu wollen. Es kann sein, dass jemand seine Fehler der Vergangenheit bereut und von nun an moralischer Leben will. Deswegen nennt er sich nicht ab sofort superduper fromm.
Auf die verschiedenen Formen der Teschuva will ich in einer kleinen Serie, neben den hebräischen Buchstaben und ein paar weiteren Artikeln zum jüdischen Verständnis des Satan, intensiver eingehen. Teschuva ist stets ein wichtiges Thema im Judentum, denn zahlreiche Feiertag wie Rosh Hashana oder Yom Kippur spielen auf sie an. Hierbei sollte nicht unerwähnt bleiben, dass selbst relig. Juden tagtäglich Teschuva machen und nicht nur jene Juden, die säkuler oder halb und halb leben. Jeder Jude macht ständig Teschuva, denn wir alle sind nur Menschen und machen Fehler.
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