Braeuche/Kirche

NITTELNACHT – Heilig Abend

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Der sechste Lubawitscher (Chabad) Rebbe Joseph Yitzchak Schneersohn (links im Bild) und sein Schwiegersohn und Nachfolger: Der siebte und letzte Lubawitscher Rebbe Menachem Mendel Schneerson in der Nittelnacht.
Photo: Crown Heights
B“H
Am Mittwoch, 24. Dezember 2014 (2. Tevet), feiert die christliche Welt Heilig Abend (symbolisch: die Geburt des Juden J.). An eben jedem 24. Dezember gibt es einen chassidischen Brauch von ca. 19.00 Uhr abends bis Mitternacht keine Thora zu lernen. Siehe hierzu auch den Schulchan Aruch (Code of Jewish Law) oder den Chatam Sofer.
In vielen chassidischen Gruppen wird diese sogenannte „Nittelnacht“ ganz besonders ernst genommen. Zum Beispiel in Lubawitsch (Chabad), wo in der Regel als Ausgleich Schach gespielt wird.
Kabbalistisch heißt es, dass wir dem falschen Meschiach J. sowie seinen Anhängern durch unsere Thorastudien keinerlei spirituelle Kräfte verleihen sollen. So auch der 5. Lubawitscher Rebbe Shalom Dov Baer (Rashab, 1860 – 1920). Der Rebbe sagte, dass wir nicht unsere Zeit verschwenden sollen, wenn wir einmal keine Thora lernen, sondern Schach spielen.
Nicht in allen chassidischen Gruppen herrscht der Brauch, Schach zu spielen (z.B. Vishnitz), dennoch regt das Schachspiel den Intellekt an wie das Thorastudium.
Links:
Details zur Nittel Nacht und der Historie bei „Hirhurim„.
J. im Talmud
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