Hebron

Dieser Schabbat CHAYEI SARAH in HEBRON

B“H
An diesem Schabbat lesen wir in den Synagogen die Parasha (Thoralesung) CHAYEI SARAH. In dieser Parasha, berichtet uns die Thora vom Tod der Frau des Avraham. Sarah war 127 Jahre alt als sie starb. Beerdigt wurde sie in der Ma’arat HaMachpela Höhle in Hebron. Jener Ort, an welchem bereits Adam und Eva (Chava) begraben liegen.
Avraham kaufte den Grund und Boden samt Höhle vom Hittiter Ephron, damit Sarah beerdigt werden konnte. Alle Vorväter liegen in der Machpelah begraben. Bei den Vormüttern ist das nicht anders, allerdings mit einer Ausnahme: Rachel wurde außerhalb von Bethlehem (Beit Lechem) beerdigt.
In jedem Jahr versammeln sich zum Schabbat CHAYEI SARAH Tausende Juden in Hebron, um Sarah zu gedenken. Viele reisen schon am Donnerstag an und wer Glück hat, findet eine Privatunterkunft zum Schabbat. Diese sind in Hebron mehr als rar und deswegen bringen sich die Leute Zelte mit, welche sie um die Ma’arat HaMachpela aufstellen, um dort zu campieren.
In diesem Jahr ist die Sicherheitslage noch fataler als sonst. Die Armee wird alles hermetisch abriegeln, um die Sicherheit der jüdischen Besucher zu gewährleisten. Damit auch ja kein palästinensischer Scharfschütze in die Menge ballert.
Die Stadt Hebron befindet sich seit den 90iger Jahren zu ¾ unter palästinensischer Autonomiekontrolle. Lediglich ¼ gehört noch zu Israel und dort befindet sich auch der jüdische Wohnbezirk.
Jüdischen Israelis ist es absolut verboten, auch nur einen Fuß in den arabischen Teil zu setzen. Dies hätte einen sofortigen Lynch zur Folge. Andererseits bewegen sich Palästinenser frei im jüdischen Wohnbezirk. Zwar müssen sie vorher Checkpoints passieren, denn sie bewegen sich von der palästinensichen Autonomie auf isrelisches Territorium, doch aufgehalten werden sie nicht. Juden hingegen ist das Betreten arabischer Bezirke aufgrund von akuter Lebensgefahr untersagt. Nicht anders ergeht es uns in Jerusalem. Dort sollten Juden lieber auch keinen Fuß in diverse arabische Stadtteile setzen, es sei denn sie hegen Selbstmordgedanken. Und in Jerusalem sind wir eine Stadt und keine palästinensische Autonomie.
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