Gedanken/Rabbi Samson Raphael Hirsch/Schabbatzeiten/Thora Parasha/Vorvaeter

Schabbat LECH LECHA

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Photo: Miriam Woelke
B“H
Aufgrund der umgestellten Uhren bzw. der Winterzeit beginnt der Schabbat jetzt wesentlich früher. Heute nämlich schon um 16.16 Uhr (in Jerusalem). Enden tut der Schabbat morgen Abend um 17.27 Uhr. Viel kann man also freitags nicht mehr erledigen und mit dem Putzen muss ich mich auch beeilen. 🙂
LECH LECHA sagte G – tt zu Avraham und trug ihm auf, alles stehen und liegen zu lassen und sich in ein Land zu begeben, was Er (G – tt) ihm zeigen werden. Nun kann man hierzu kommentieren, dass all jene Juden, die Aliyah machten (nach Israel einwandern) ebenso diesem LECH LECHA gefolgt sind. Auf einer tieferen Ebene aber bedeutet Lech Lecha in sich selbst zu gehen. Inwieweit habe ich das Verlangen, G – tt näherzukommen und inwieweit beschäftige ich mich damit, im Sinne der Thora spirituell zu wachsen.
Lech Lecha heisst wörtlich übersetzt, in sich selbst zu gehen. Nicht nur, dass Avraham seinen Aufenthaltsort verändern musste, sondern darüber hinaus sollte er sich im Klaren sein, dass er nicht war wie alle anderen Leute seiner Generation. Avraham hatte für sich herausgefunden, dass es nur einen einzigen G – tt gab und hob sich so von der breiten Bevölkerungsmasse ab.
Rabbi Samson Raphael Hirsch genauso wie viele weitere Thorakommentatoren erwähnen, dass Avraham nicht an materiellen Besitztümern hing, sondern mit seiner Familie dem Auftrag G – ttes folgte.
Die Frage ist, inwieweit wir heutzutage Wert auf unsere Besitztümer legen. Und hiermit meine ich nicht unbedingt ein dickes Bankkonto, sondern all die kleinen Bequemlichkeiten im Leben. Eine nette Wohnung, Möbel. Computer, Smartphone und selbst der Arbeitsplatz. Wären wir bereit, dies alles hinter uns zu lassen und uns auf den Weg an ein unbekanntes Ziel zu machen ? Vermutlich nicht. Wir würden vielleicht sagen: „G – tt, alles schön und gut, aber ich habe einen Mietvertrag, einen Job und was ist mit meinen Möbeln und überhaupt. Ich kann nicht so einfach eben mal weg“.
Ich finde es erstaunlich, wieviel Wert wir auf viele unnütze Dinge legen. 🙂
Schabbat Schalom
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