Giur (Konversion)/Israel

Ein paar Worte zum neuen Konversionsgesetz

B“H
Israelis linke Knessetabgeordnete fühlen sich dazu berufen, G – tt zu spielen und die Thora außer Kraft zu setzen. Gestern werden ultra – orthodoxe Juden als vogelfrei zum Abschuss freigegeben, heute wird das Konversionsgesetz geändert und morgen wird das Judentum ganz abgeschafft. Die Knesset bestimmt, was Thora und Halacha sagen und niemand sonst. G – tt hat in Israel gefälligst die Klappe zu halten.
Die Knessetmehrheit bestimmt, dass Konversionen zum Judentum vereinfacht werden sollen. Allgemein soll gelten, dass das Oberrabbinat nicht mehr mitzumischen hat. Nur machten die linken Knessetabgeordneten die Rechnung ohne Oberrabbinat und Bevölkerung, denn man sieht bereits eine Welle ausländischer Konvertiten herbeiströmen. Leute, die in ihren eigenen Ländern keine Zukunft sehen und unbedingt nach Israel wollen. Osteuropäer, Asiaten, Afrikaner, christliche Missionare, aber auch eine Menge Westeuropäer. Wer die einfache Konversionsvariante wählt, wird vom Oberrabbinat nicht als Jude anerkannt werden. Ergo, hat derjenige in Bezug auf Ehe etc. keinerlei Rechte, denn er ist und bleibt Nichtjude.
Aber es ist nicht nur das Oberrabbinat, was sich querlegt. Der israelische Otto Normalverbraucher hat die Nase voll von all den Konversionsdiskussionen, die kein Ende nehmen wollen. Man sieht die gesamte Dritte Welt anmarschieren, zum Judentum konvertieren, um dann Geld vom Staat Israel kassieren zu wollen. Leute aus dem Ausland, die keinerlei Interesse am Judentum haben und lediglich einen Ausweg aus ihrer eigenen Misere suchen. Alle wollen sich ausgerechnet in Israel breitmachen und wir haben eh schon genug von Konvertiten aus armen Ländern. Das Problem ist, dass all jene ehrlichen Konvertiten zum Judentum ab sofort mit den Scheinkonvertiten über einen Kamm geschoren werden. Schon beim Wort KONVERSION fragt sich ein Israeli, was die Person wohl hier will und warum oder wie oder was.
Das Judentum ist kein Club, dem man eben so mal beitritt und sich dadurch wirtschaftliche Vorteile oder die israelische Staatsbürgerschaft erschleicht. Man muss sich die Frage stellen, was nach der Konversion kommt. Kaum jemand lebt tatsächlich religiös und viele Konvertiten aus dem Ausland kehren nach einiger Zeit in ihre Heimatländer zurück, da im harten israelischen Alltag nicht zurechtkommen.
Nichtsdestotrotz werden wir wohl jetzt noch mehr mit Konvertiten aus dem Ausland überflutet werden. Mein vorausgesagter Zwei – Klassen – Giur (Konversion) ist längst Realität geworden. Anerkannt wird der Easy Giur nur vom Staat und wer heiraten will oder in anderer Weise mit relig. Einrichtungen zu tun hat, dem wird die Tür gewiesen. Hinzu kommt, dass Rabbiner im Ausland den israelischen Easy Giur nicht anerkennen. Das Londoner Rabbinat weist bereits alle 08 / 15 Konvertiten ab !
Link:
Aktuelles zur Konversion in Israel
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