Chabad (Lubawitsch)/Yom Kippur

Großartiger Yom Kippur G – ttesdienst bei Aish HaTorah

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Photo: Miriam Woelke

 

Chabadnikim bieten allen Juden vor dem Yom Kippur die traditionellen Kapparot an. Hier allerdings nur per Geldspende und nicht mit richtigen Hühnern.

Die Photos nahm ich in der vergangenen Woche vor dem Machane Yehudah Markt in Jerusalem auf. Im Hintergrund seht ihr das bereits fertiggestellte hellbraune Zelt, welches in dieser Woche als Arba Minim (Lulav) Markt dienen wird.

Nebenbei noch ein kleiner Hinweis zu den diesjährigen Arba Minim zwecks dem am Mittwochabend beginnenden Sukkot (Laubhüttenfest): Beim Kauf darauf achten, dass Lulav, Etrog, etc. vor dem Beginn des Schemitta – Jahres geerntet wurden !

 

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Photo: Miriam Woelke
B“H
Zuerst einmal ein Frage an alle Chabadnikim, wobei ich mir sicher bin, von Chabad Deutschland nichts zu hören. Dazu aber umso mehr auf meinem englischen Blog, denn ich stehe mit zahlreichen amerikanischen Chabadnikim in bestem Kontakt:
Ist es tatsächlich ein Brauch in Chabad, während des Yom Kippur G – ttesdienstes (Kol Nidre’i eingeschlossen), sämtliche Thora – Aliyot, das Lesen des Buch Jonah beim Yom Kippur Mincha, das Hochhalten der Thora, das Öffnen des Aron, das Stehen vor dem Aron, und und und zu versteigern ? Oder finden derlei Versteigerungen lediglich in ein paar Chabad Gemeinden statt ?
Genau diese Versteigerungen mitten im Yom Kippur G – ttesdienst nerven und das ist der Grund, warum ich Chabad am Yom Kippur meide. Im vergangenen Jahr hatte ich genug, nachdem wir am Ende durch das Ne’ilah gesaust sind, weil vorher noch eine weitere Auktion stattgefunden hatte und die offenbar wichtiger war als die Gebete beim Ne’ilah. Deswegen war ich in diesem Jahr wieder bei den Litvischen von Aish HaTorah und dort hatten wir einen super G – ttesdienst wie er sein sollte. Ohne Geschrei um Geld.
By the way, die Yom Kippur Tabletten, die ich gekauft hatte, haben wirklich super geholfen. Durch die hohe Koffeindosis war ich geradezu „on speed“ und schaffte zweimal meinen Weg in die Altstadt. 🙂 Am Morgen des Yom Kippur bereits um 7.45 Uhr. Nach dem Morgengebet Schacharit und einem sehr guten Schiur (relig. Vortrag) von Rabbi Yaakov Marcus ging ich heim, um etwas auszuruhen. Kurz darauf machte ich mich wieder auf den Weg zu Aish und es gab einen weiteren Schiur. Gegen 17.40 Uhr begannen wir dann mit dem letzten Gebet, dem Ne’ilah (Closing the Gates). Als Break – fast fuhr Aish ein wahnsinniges großes Kuchenbuffet auf. Ich aß drei kleine Kekse und das reichte. Wassertrinken war mir wichtiger. Danach machte ich mich auf den Heimweg und es gab ein paar belegte Brote.
Alles in allem war ich sehr aktiv am gestrigen Yom Kippur. Vermutlich auch Dank der Yom Kippur Tabletten. 🙂
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