Yom Kippur

Gmar veChatimah Tova & Zom Kal

B“H
In Jerusalem beginnt der Yom Kippur und somit auch das Fasten heute Abend um 17.46 Uhr. Yom Kippur und das Fasten enden am morgigen Abend mit dem Schofar (Widderhorn) Sound sowie der anschliessenden Havdalah. Nämlich um 18.57 Uhr.
In den meisten orthodoxen Gemeinden Israels beginnt das KOL NIDRE’I Gebet heute Abend um 18.00 Uhr. Allgemein werden hierzu die Plätze in den Synagogen restlos ausverkauft sein. Insbesondere in der Großen Synagoge von Jerusalem oder Tel Aviv. Nichts geht mehr und wer hinein will, muss ein vorher erstandenes Ticket vorweisen. Selbstverständlich gibt es auch Synagogen, wo die Sitzplätze am Yom Kippur kostenlos sind, doch derlei Einrichtungen sind rar und deswegen restlos überfüllt.
Zum Kol Nidre’i gehe ich heute Abend zu Chabad, doch sämtliche Gebete am morgigen Samstag (Schabbat) werde ich bei litvischen Haredim (ultra – orthodoxe Juden) in der Altstadt abhalten. Dort gefällt es mir ganz einfach besser und zwischendurch kann man ebenso hinunter an die Klagemauer (Kotel) gehen.
Obwohl gleich nach dem letzten Gebet, dem Ne’ilah – Closing the Gates, kleine Snacks und Getränke ausgegeben werden, bringe ich mir im Voraus eine Flasche Wasser mit.
Vor dem Fastenbeginn stopfe ich mich heute nicht übermässig voll. Zum Se’udat Mafseket, dem letzten Mahl vor Fastenbeginn, esse ich einen Salat und trinke viel Wasser mit Zitrone drin. Meine Tabletten nehme ich natürlich auch ein und ich bin gespannt, ob sie tatsächlich helfen und ich gesundheitlich einen „easy fast“ habe. 🙂
Ab Sonntag werde ich von zwei Arba Minim Märkten berichten. Am nächsten Mittwochabend beginnt das Laubhüttenfest Sukkot und dementsprechend will ich mir Lulav und Etrog kaufen. Dazu mehr in der kommenden Woche !
Leider habe ich es nicht mehr geschafft, alle Anfragen zu beantworten bzw. sämtliche Artikel fertigzustellen. Auch hiermit geht es in der nächsten Woche weiter !
Yom Kippur hört sich mit den 25 Stunden fasten immer so gruselig an. Kein Essen, kein Trinken und „nur“ beten. G – tt richtet und alles klingt so entmutigend. Dabei ist der Yom Kippur ein freudiger Feiertag und ich freue mich diesmal richtig drauf. Hoffentlich kippe ich fastenmäßig nicht halb um, doch versuche ich, alles positiv zu sehen. G – tt richtet und nach dem Yom Kippur sind uns unsere Vergehen vergeben. Ob das neue Jahr gein gutes wird oder nicht, werden wir eh erst zum nächsten Rosh Hashana wissen.
An all meine jüdischen Leser:
Ich wünsche allen ein leichtes Fasten, Zom Kal und Gmar veChatimah Tova, auf das wir alle ins Buch des Lebens eingeschrieben werden !
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