Schemittah

Zum Vortrag von Rabbi Yosef Zvi Rimon zum Thema SCHEMITTAH

B“H
Neulich erst empfahl ich das, meines Erachtens nach, beste und übersichtlichste SCHEMITTAH Buch
https://hamantaschen.wordpress.com/2014/07/24/mit-diesem-rosh-hashana-beginnt-ein-schemittah-jahr-2/
Der Autor, Rabbi Yosef Zvi Rimon, gab gestern Abend einen Schiur (relig. Vortrag) zum selbigen Thema. Austragungsort war die Orthodox Union in Jerusalem. Seit Jahren nehme ich dort an allerlei Schiurim teil. Insbesondere bei Rabbi Yitzchak Breitowitz der über Halachot spricht. Niemals zuvor jedoch hatte ich das Israel Center so voller Menschen gesehen wie am gestrigen Abend. Zwar hatte man Rabbi Rimon den größten Vortragsraum gegeben, aber die Massen hörten nicht auf herbeizuströmen.
Das Thema SCHEMITTAH richtig erklärt findet bei religiösen Juden extrem hohen Anklang und zum ersten Mal beschäftige ich mich eingehend mit dem Thema. In all den vorherigen Schemittah – Jahren nahm ich das so zur Kenntnis und richtete meinen Obst – und Gemüseeinkauf nach den vorhandenen Koscherzertifikaten (Hechscherim). Diesmal jedoch kaufte ich mir Rabbi Rimons Buch, was so gut und übersichtlich geschrieben ist, dass man nicht anders kann als sich mit dem anstehenden Schemittah – Jahr eingehender zu befassen.
Der Andrang zum Vortrag des Autoren war dermassen hoch, dass die Veranstalter mindestens 50 Leute wieder nach Hause schicken mussten. Die Türen wurden sprichtwörtlich wegen Überfüllung geschlossen.
Rabbi Rimons Vortrag drehte sich um die Gartenarbeit während eines Schemittah – Jahres. Dürfen wir Pflanzen giessen, den Rasen mähen usw. Besteht ein Unterschied zwischen den Pflanzen in der Wohnung und denen im Garten ? Und was ist mit Kompost ? Wie entsorgt man Küchenabfälle, die Keduschat Schvi’it (Obst oder Gemüse aus dem Schemittah – Jahr) enthalten ? Was für Koscherzertifikate bezüglich des Schemittah – Jahres gibt es und wie richte ich mich danach ? Wie bereite ich meine Küche auf Schemittah vor und ist das nicht alles total kompliziert ?
Die Antwort lautet, dass alles komplizierter gemacht wird als es in Wahrheit ist, Natürlich müssen viele Dinge beachtet werden, aber grundsätzlich sind diese Halachot machbar und die Ausführung alles andere als kompliziert. Um nur ein kurzes Beispiel zu nennen: Rabbi Rimon erklärte, dass die Pflanzen im Garten gegossen werden dürfen. Dennoch sollte man dabei einen „Schinui“ einräumen und die Pflanzen nicht, wie üblich, jeden Abend giessen, sondern vielleicht nur jeden zweiten Abend. Dagegen besteht für die Pflanzen im Haus, welche sich in einem Blumentopf befinden und dazu noch überdacht sind, kein Unterschied und sie werden so wie immer gegossen.
Zum Thema Schemittah werde ich noch einige Artikel verfassen, doch sollten alle Juden beachten, dass Schemittah nur in Israel gilt und nicht in der Diaspora !
Am Ende signierte mir Rabbi Rimon mein erstandenes Buch. 🙂
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