Intermarriage/Juedinnen verheiratet mit Arabern

„Moral & Mahmoud“ – Wenn jüdische Israelinnen Araber heiraten

B“H
Ehen zwischen Juden und Nichtjuden gelten nach wie vor als Makel. Und das nicht nur in der jüdisch – orthodoxen Welt. Eine jüdische Schwiegermutter wünscht sich nun einmal eine jüdische Schwiegertochter mit jüdischen Enkelkindern. Eine traditionelle Hochzeit mit Chuppah (Hochzeitsbaldachin) soll her und keine anonyme Eheunterschrift bei irgendeiner Botschaft in Tel Aviv. Wenn es zu bestimmten Situationen im Leben kommt, bleibt man lieber unter sich, denn nur so kann man sich aufeinander verlassen.
Darüber hinaus verbietet die Thora Ehen zwischen Juden und Nichtjuden, es sei denn, der nichtjüdische Part konvertiert gemäss der Halacha zum Judentum. Ist die Frau keine Jüdin, sondern nur der Mann, so werden die aus der Ehe hervorgehenden Kinder automatisch keine Juden mehr sein. Heisst, die jüdische Linie des Mannes endet im Nichts. Aus und vorbei. Die neue Generation ist nicht mehr jüdisch. Kein Wunder also, dass genau dieses Verhalten einem Holocaust gleicht. Eine gesamte jüdische Generation ist ausgelöscht.
Handelt es sich dagegen bei der Ehefrau um eine Jüdin und der Gatte ist Nichtjude, so werden die Kinder immerhin jüdisch geboren und verschwinden keineswegs im Nirgendwo. Nicht, dass diese Ehen gutzuheissen sind, aber immerhin bleiben die Kinder Juden.
Soweit mir bekannt ist, gilt im Islam das Gesetz, dass sich die Religion der Kinder stets nach dem Vater richtet. Im Judentum richtet sich die Abstammung nach der Mutter.
Zum Thoraverbot einer Ehe zwischen Juden und Nichtjuden habe ich hier bereits Stellung bezogen:
http://hamantaschen.blogspot.co.il/2010/09/warum-juden-keine-nichtjuden-heiraten.html
Jetzt heisst es vielleicht wieder, ich sei Rassist. Okay, bin ich eben ein Rassist, doch, genau genommen, ist G – tt der „Rassist“, denn Er gab die Thora und nicht ich. Jegliche Beschwerden also bitte direkt an G – tt richten !!!
Ich habe die ganze Diskussion kaum mitverfolgt, denn sie ging mir auf den Geist. Wir haben schon genug Probleme und soll Moral aus Jaffa doch ihren Mahmoud (ebenfalls aus Jaffa) heiraten. Nur um es klarzustellen: Ich bin absolut gegen Ehen zwischen Juden und Nichtjuden. Dabei ist es egal, ob der nichtjüdische Teil nun ausgerechnet von der muslimischen oder eben von christlicher Seite kommt. Dass jedoch zahlreiche jüdische Israelinnen sich ausgerechnet in einen Araber vergucken, ist beileibe keine Seltenheit und unzählige Male habe ich davon berichtet:
https://hamantaschen.wordpress.com/category/juedinnen-verheiratet-mit-arabern/
Wobei es fast immer Israelinnen sind, die Araber heiraten und nicht andersrum. Normalerweise läuft es so ab, dass, wie auch die jüdische Moral aus Jaffa, die Frauen zum Islam konvertieren. Man stelle sich vor, ein Jude ehelicht eine weibliche Muslima palästinensischer Abstammung. Dann wäre entweder sie oder es wären beide tot. Weibliche israelische Islamkonvertitinnen werden dagegen in palästinensischen Dörfern bzw. Gesellschaften akzeptiert, wenn sie denn ihre Klappe halten und sich dem Gatten fügen. Kinder kriegen, Haushalt, Mann um Erlaubnis fragen, usw. Oft beginnt nach der Hochzeit die Prügel, wobei die Familienmitglieder des Mannes auch auf die Frau einprügeln. Das muss nicht immer sein und alles kann super laufen. Leider hören wir regelmäßig von Fällen, wo die Frau selbst nach Jahrem um Hilfe bittet. Wen ? In erster Linie die israelische Anti – Missions – Organisation Yad le’Achim oder seit kurzem auch Lehava.
Es versteht sich von selbst, dass der Araber die Frau nicht so einfach ziehen läßt, denn das bringt ihm Schande in seiner eigenen Gesellschaft. Und so geht Yad le’Achim, begleitet von der israelischen Armee, auf teilweise abenteuerliche Weise in arabische Dörfer und befreit die einstigen jüdischen Israelinnen aus ihrer Notlage. Die Frauen werden an einen sicheren anonymen Ort gebracht und erhalten nicht selten eine neue Identität, damit die Palästinenser nicht Rache nehmen können. Nicht selten werden die Frauen aus Sicherheitsgründen sogar ins Ausland gebracht.
Meist beginnt es nach solch einer Hochzeit, dass die Frau ihre Familie nicht mehr sehen darf. Der arabische Mann schottet sie komplett ab und von der neuen Gesellschaft wird sie mit Argusaugen verfolgt.
Wie kann das passieren ? Dazu verfasst ich, u.a., diese Artikel:
Mit dem Feind in einem Bett
oder
Wenn Israelinnen Araber heiraten
Ausgerechnet in dieser Kriegszeit heiratete die einst jüdische Israelin Moral ihren Mahmoud. Die Wogen schlugen hoch und viele wahren sich einig: In ein paar Jahren wird sie von Yad le’Achim gerettet und wer kommt dafür auf ? Der Steuerzahler. Aber die Dame muss ja ihren Spass haben.
Selbst die extreme Linke unter Yossi Beilin (Meretz) äußerte Bedenken. Man heirate nicht außerhalb des Judentums, denn zuviel Assimilation zerstört das jüdische Volk. Hitler lacht sich kaputt, wenn wir Juden uns selber vernichten.
Unser neuer Präsident Ruven Rivlin meinte, man sollte das Paar in Ruhe lassen und heimste sich damit einen Shitstorm an Kritik ein. Die rechte Gruppe um Baruch Marzel und Michael Ben – Ari lief zur genehmigten Demo vor dem Hochzeitssaal in Rishon le’Zion auf und die Eltern von Moral verweigerten die Teilnahme an der Hochzeit. Für die Eltern eines Juden sind derlei Ehen immer besonders schwer. Und noch schwerer wird es, wenn es sich dann auch noch um einen Araber handelt. Israel befindet sich im Krieg und die eigene Tochter konvertiert zum Islam.

 

Der Vater von Moral spricht zu seiner Tochter und bittet sie, auf die Hochzeit mit Mahmoud zu verzichten.

 

Am Ende tanzten Braut und Bräutigam auf der Hochzeit, ein paar Israelis der Linken wünschten alles Gute und der Rest setzte Moral auf die landesweite Abschussliste. Der Alltag wird hart, aber vielleicht bleibt Moral oder wie auch immer ihr neuer Name sein mag, ja die Prügel erspart.
Weitere Details zur Hochzeit:
i24News
Zur Protestdemo
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