Israel/Rabbi Yitzchak Breitowitz

Erhöhte Lebensgefahr in Israel ?

B“H
Gestern Abend, wenige Stunden vor dem Jerusalemer Raketenalarm, war ich bei meinem wöchentlichen relig. Unterricht (Schiur) gehalten von Rabbi Yitzchak Breitowitz. Allgemein ging es diesmal um das Thema Organspende, worauf ich in einem späteren Artikel eingehen will. Auch zum Thema Leihmutter und künstliche Befruchtung ist ein Artikel in Planung.
Rabbi Breitowitz begann den gestrigen Schiur mit einer Halacha (jüdisches Gesetz), dass es lt. der Thora verboten ist, sich in Gefahr zu begeben. Ganz klar, dass halachisch festgelegt ist, was genau als Gefahr angesehen wird und wie und wo es Ausnahmen gibt. Dies soll aber jetzt nicht mein Thema sein !
Vielmehr ging es in wenigen Sätzen darum, ob das Leben in Israel als Gefahr gelten kann. Etliche Diasporajuden nutzen gerade dieses Argument gerne dazu, nicht nach Israel zu kommen. Sei es um hier zu leben oder einfach nur Urlaub zu machen.
Für Rabbi Breitowitz als gebürtigen Amerikaner gilt dieses Argument ganz und gar nicht. Nicht nur gemäss seiner persönlichen Erfahrung, sondern auch laut zahlreichen Statistiken, ist das Leben in Israel weniger gefährlich als in New York oder LA. Passieren kann überall etwas und ich kann selbst im Bett sterben.
Ich denke, dass aber noch ein weiterer Punkt für uns Israelis eine Rolle spielt: Wir haben uns an gewisse Dinge und etwaige Gefahren im Leben gewöhnt und betrachten manche Gefahren gar nicht mehr als solche. Eben, weil sie längst zum festen Bestandteil unseres Alltags geworden sind. Ein Ausländer würde hierzulande in gewissen Situationen in Panik ausbrechen. Israelis nehmen es eher gelassen. Wie jetzt gerade den erneuten Raketenterror der Hamas.
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