Adoption im Judentum/Rabbi Yitzchak Breitowitz

Adoption und der COHEN Status

B“H
Vergangenen Dienstag gab Rabbi Yitzchak Breitowitz einen Schiur (relig. Vortrag) zum Thema ADOPTION IM JUDENTUM. Unter anderem kam die Frage auf, ob ein Adoptivsohn durch die Adoption ein Cohen (Tempelpriester & Nachkomme Aharons) werden kann, wenn sein Adoptivvater von Geburt an ein Cohen ist ?
Die Antwort lautet NEIN. Ein Mann erreicht den Status eines Cohen mit seiner Geburt. Heisst, sein Vater muss ebenso von Geburt an ein Cohen gewesen sein. Adoptivsöhne deren Adoptivvater ein Cohen ist, werden demnach nicht automatisch zu Cohanim.
Rabbi Breitowitz erzählte, dass es genau solch eine Familie kenne. Der Adoptivvater ist ein Cohen. Die Familie hat eine eigenen sowie einen Adoptivsohn. Der eigene Sohn ist demzufolge Cohen, der Adoptivsohn nicht. Wenn die Familie in die Synagoge geht, werden nur Vater und der biologische Sohn nach vorne gerufen, um den Segen der Cohanim zu sagen.
Fühlt sich in dem Augenblick der Adoptivsohn nicht zweiter Klasse und ausgegrenzt ? Kann sein, aber das kommt sicherlich auf die jeweilige Person selbst an. Rabbi Breitowitz erklärte, dass in diesem ihm bekannten Fall der Adoptivsohn in eine andere Synagoge geht.
Traurig, aber es ist nun einmal Halacha.
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