Giur (Konversion)/Yeshivot

Eine Yeshiva kostet Geld !

B“H
Nur mal so eben eine kurze Info zwischendurch:
Wer als Jude auf eine israelische oder sonstige Yeshiva (relig. Lehrinstitut) gehen will, der muss normalerweise ins Portemonnaie greifen. Gewöhnlich sind die Programme nicht kostenlos. Insbesondere amerikanische Yeshivot in Jerusalem (u.a. Ohr Sameach oder Aish HaTorah) kosten eine Menge an Dollar Cash. Nicht anders bei deren weibliche Counterparts Neve Yerushalayim, Shearim, Midreshet Rachel, Nishmat, etc.
Was man tun kann, wenn nicht soviel Bares vorhanden ist ?
Sich entweder auf den jeweiligen Websites um ein Stipendium bewerben. Einige Yeshivot bieten darüber hinaus die sogenannte MORAL OBLIGATION an. Heisst, man unterschreibt, dass, falls man einmal im späteren Leben zu Geld kommt, einiges davon an die Yeshiva zurückzahlt. Um das zu regeln, muss der Bewerber sich mit der Yeshiva privat auseinandersetzen und direkt nachfragen !
Ferner sind orthodoxe Konversionsprogramme in Israel alles andere als kostenlos ! Es kann durchaus sein, dass die Programme von Machon Me’ir oder Machon Ora relativ erschwinglich klingen. Dennoch dürft Ihr nicht vergessen, dass Ihr vor dem israelischen Innenministerium Eure Finanzen erklären müßt. Ohne ausreichende finanzielle Versorgung kann Euch das Komitee des Innenministeriums die Erlaubnis zur Teilnahme an einem Konversionskurs verweigern.
Auch solltet Ihr im Voraus bedenken, dass Israel ein teures Land ist und alles eine Menge Geld kostet. Selbst wenn Ihr an einem Konversionsprogramm teilnehmen wollt, welches Unterkunft und Verpflegung anbietet: Visaangelegenheiten, Gebühren aller Art (Dokumente, Oberrabbinat, etc.) fallen in regelmässigen Abständen an. Und darüber hinaus braucht Ihr ja auch mal Kleidung, Fachliteratur und ins Kino oder so, will man ja auch.
Erkundigt Euch also direkt bei den Programmen / Yeshivot, was genau Ihr zahlen müßt. Ohne großartige finanzielle Mittel rate ich Euch davon ab, in Israel an einem Programm teilzunehmen. Leider ist das nun einmal so.
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