Antisemitismus/Kirche/Mezuza/Mittelalter

Die Mezuzah ist ein rein jüdisch – religiöses Objekt

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Egal, welches jüdisch – religiöse Ritual, im christlich geprägten mittelalterlichen Europa galt alles als suspekt. Joshua Trachtenberg berichtet in seinem Buch „The Devil and the Jews“ von Europas Christen, welche allein die Mezuzah an den Türpfosten jüdischer Häuser und Wohnungen für reine Hexerei bzw. magische Objekte hielten.
Absoluter Quatsch, denn eine Mezuzah hat nichts mit Magie zu tun, sondern vielmehr handelt es sich hier um ein rein jüdisch – relig. Objekt, welches auf den Zehn Plagen gegen die Ägypter bzw. Pharao basiert. Mit Magie oder Hokuspokus hat eine Mezuzah nichts zu tun. Dies nur einmal klargestellt, denn es soll ja nach wie vor diverse Christen geben, welche den Juden bis auf den heutigen Tag heimlich schwarze Magie zurechnen.
Ebenso im Mittelalter waren höhere Kirchenobere, im Gegenteil zu ihrem Fußvolk, wesentlich besser über den Hintergrund einer Mezuzah aufgeklärt. So berichtet Joshua Trachtenberg von einem Salzburger Bischof aus dem 14. Jahrhundert, der einen Juden bat, ihm eine Mezuzah am Türpfosten zu befestigen. Der Jude lehnte ab, denn eine Mezuzah ist ein jüdisches Objekt bzw. besitzt dememsprechend eine Bedeutung im Judentum und ist nicht für Leute anderer Religionen / Völker gedacht. Ansonsten hätte sich ja Pharao auch eine Mezuzah anbringen können.
Weitere Links zum Thema MEZUZAH:
Warum wird die Mezuzah geküsst ?
Darf eine Frau eine Mezuzah anbringen ?
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