Gesundheitswesen/Hebraeische Buchstaben/Heilmethoden aus dem Talmud/Islam/Midrasch/Vorvaeter

Chinesische Medizin, Avraham & das Judentum

B“H
In einem vorherigen Artikel meiner Serie über die hebräischen Buchstaben erwähnte ich, dass aus kabbalistischer Sicht heraus unterschiedliche Energien innerhalb der Buchstaben transportiert werden. Zu diesem Thema wird es noch viel mehr Infos geben, sobald ich im Detail auf das kabbalistische SEFER YETZIRAH (Book of Creation) zu sprechen komme.
Bereits der Talmud Traktat Sanhedrin 65b weist Avraham als den eigentlichen Verfasser des Sefer Yetzirah aus. Ich will in diesem Artikel noch nicht auf den genauen Sachverhalt im Talmud Sanhedrin eingehen, doch heisst es unter anderem, dass G – tt den Avraham diverse Geheimnisse der Welterschaffung sowie der hebräischen Buchstaben mitteilte. Wie wir ebenfalls noch sehen werden, spielen eben djene hebräischen Buchstaben bei der Welterschaffung eine wichtige Rolle.
Bleiben wir aber vorerst bei den Energien im Körper. In Israel sind die traditionelle chinesische Medizin und diverse anderweitige fernöstliche Heilungsmethoden nicht unbekannt. Vielerorts sind diese anerkannt und werden selbst von orthodoxen Juden gern praktiziert.
Die Frage ist, wie kann das sein, wenn doch eigentlich fernöstliche Länder eher von Religionen wie Buddhismus, Hinduismus, Konfuzianismus und wie sie alle heissen, geprägt sind. Religionen, welche im Judentum als Götzendienst betrachtet werden. Wie kann es dann sein, dass die chinesische Heilmedizin in Israel nicht unbeliebt ist ? Spielt nicht vielleicht auch der Glaube vieler Chinesen mit in die Heilmethoden ein ?
Die Antwort aus der Sichtweise des Judentums finden wir in der Thora: In Bereschit (Genesis) 25:1 – 6 (Parashat Chaye Sarah).
Dort heisst es in 25:5, dass Avraham jeglichen Besitz an seinen Sohn Yitzchak weitergab, da Yitzchak als der eigentlich wahre Sohn und Nachfolger galt. Allen anderen Kindern vermachte Avraham materielle sowohl als auch spirituelle Dinge bzw. Weisheiten. Wer im Haus des Avraham aufwuchs, der erlernte zwangsläufig vom Zusammenwirken mit G – tt. Avraham gab Weisheiten und traditionelle Handlungen an seine Kinder weiter.
Wer aber waren diese Kinder ?
Da wäre zuerst einmal Ischmael, welchen Avraham mit Hagar zeugte. Danach gebar Sarah den Yitzchak. Yitzchak erhielt seinen Namen von G – tt selbst und gilt in der Thora als der wahre Sohn und Nachfolger. G – tt selbst sagte, dass Ischmael ein anderes Volk gründen wird und die heutigen Moslems betrachten sich als dessen Erben. G – tt aber ernannte die Juden zum auserwählten Volk und Yitzchak wurde als Vorvater bestimmt.
Nach dem Tode Sarahs ehelichte Avraham eine Frau namens Keturah. Eine Midrasch sieht in Keturah eigentlich Hagar. Mit Hagar / Keturah zeugte Avraham noch viele weitere Söhne, welche er, laut der o.g. Stelle in der Thora, zu einem bestimmten Zeitpunkt fortschickte. Der Grund war, dass Avraham einen Zwist zwischen Yitzchak und all dessen Halbbrüdern vermeiden wollte. Es sollte klargemacht werden, dass nur Yitzchak der wahre Erbe war.
Ischmael wurde offenbar nicht weggeschickt, denn er nahm am Begräbnis des Avraham teil. Zu diesem Zeitpunkt waren Keturahs weitere Söhne schon nicht mehr im Haushalt.
Wenn wir heutzutage diverse jüdische Grundideen etc. in fernöstlichen Weisheiten wiederfinden, so bedeutet dass nicht, dass alle Chinesen etc. jüdischer Abstammung sind, sondern dass die Söhne von Avraham und Keturah ihr Wissen mitnahmen und sich irgendwo weitweg im Osten niederliessen. Viele ihrer von Avraham erworbenen Weisheiten hielten sich durch viele Generationen hindurch aufrecht und sind bis heute vorhanden.
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