Jerusalem Altstadt/Jerusalem Photos/Klagemauer (Kotel)/Pessach

Pessach 2014: „Photos aus Jerusalem“

B“H
Wie zu erwarten war, in der Jerusalem Altstadt herrschte absoluter Massenandrang. Aus diesem Grund und wegen der brennenden Sonne unternahm ich lediglich eine kurze Runde zur Klagemauer (Kotel) und dann machte ich mich auch schon auf den Heimweg. Zum morgigen Segen der Cohanim (Birkat HaCohanim) gehe ich erst gar nicht, denn dort trampeln sich die Massen nur so auf den Füssen herum. Das heutige Gewusel hat mir mehr als gereicht.
Morgen früh gehe ich stattdessen einkaufen, denn vermutlich habe ich am Schabbat wieder Gäste. Und wenn alle an der Kotel sind, ist es hoffentlich im Supermarkt leer. 🙂
Mit Freunden gehe ich morgen Abend nochmals zur Mamilla Mall (außerhalb des Jaffa Tores zur Altstadt). Und danach vielleicht zur Klagemauer.
Im jüdischen Viertel spielt sich alle Jahre wieder dasselbe ab. Restaurants und Fressbuden sind überlaufen und die Preise hoch. Wenn es was zu sehen gibt, stehen endlose Schlangen vor den Ticketschalter. Das Beste ist, man fährt hinaus ins Grüne oder hockt sich daheim auf den Balkon wie meine Nachbarn und ich auch. So entkommt man zumindest dem Massenandrang und hat seine Ruhe. Einfach nur Wahnsinn, was in der Altstadt abläuft und wie teuer dort alles ist.
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Photo: Miriam Woelke
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Photo: Miriam Woelke
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Photo: Miriam Woelke
Mamilla Mall mit Blick auf die Neustadt
 
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Photo: Miriam Woelke
Am morgigen Donnerstag findet zwischen 8.00 – 9.00 Uhr (während des Morgengebet Schacharit) der traditionelle Segen der Cohanim (Birkat HaCohanim) statt. Viele Tausende Juden aus Israel und dem Ausland werden zu diesem Event erwartet. Hinzu kommen viele christliche Touristen, die sich den Segen ansehen und photographieren.
Der Segen der Cohanim findet in Israel jeden Tag in den Synagogen statt. In der Diaspora hingegen nur an Feiertagen.
Das herausragende am Segen der Cohanim an den jeweiligen Zwischenfeiertagen von Pessach sowie Sukkot (dem Laubhüttenfest im Herbst) ist jedoch, dass man niemals soviele Cohanim (Tempelpriester, Nachfahren des Aharon) auf einmal sieht. Es versteht sich von selbst, dass diejenigen, die sich an der Klagemauer als Cohanim versammeln, Dokumente vorweisen müssen, welche sie als Cohanim ausweisen.
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Photo: Miriam Woelke
Im jüdischen Altstadtviertel: Blick auf das Chabad – Lubawitsch Center Zemach Zedek. Im Hintergrund rechts mit weissem runden Dach: Die Hurva – Synagoge.
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Photo: Miriam Woelke
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Photo: Miriam Woelke
Links mit grauem Dach: Die Al Aksa Moschee auf dem Tempelberg. Rechts im Hintergrund: Der Ölberg mit jüdischem Friedhof.
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Photo: Miriam Woelke
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Photo: Miriam Woelke
Der arabische Stadtteil Silwan (außerhalb des Dung Gates und nahe der Klagemauer). Silwan selbst entstand erst in den 1940iger / 1950iger Jahren. Vorher war das Tal zwischen der Stadt des König David und dem Ölberg von Juden bewohnt. Zumeist Juden aus dem Jemen, welche Ende des 19. Jahrhunderts nach Jerusalem zogen. Bis heute sehen wir an ganz alten Häusern von Silwan Spuren der einstigen Mezuzot an den Türpfosten.
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Photo: Miriam Woelke
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