Chabad (Lubawitsch)/Chassidut Gur/Frauen in der Ultra - Orthodoxie/Haredische Welt/Kleidung/Mea Shearim

Haredische (ultra – orthodoxe) Mode

B“H
Die haredische (ultra – orthodoxe) Bekleidungs – und Werbeindustrie investiert mehr und mehr Geld in Werbung. Nicht nur in New York, sondern auch in Israel.
http://www.pashkevil.co.il/25980/
Bnei Brak (nahe Tel Aviv) ist, meines Erachtens nach, immer noch die israelische Nummer 1, wenn es um haredische Mode geht. Inbesondere bei litvischen Yeshiva – Studenten (Bochurim). Viele von denen sind bekannt für ihr oftmals viel zu übertriebenes teures Modebewusstsein. Aber auch viele Frauen aus Bnei Brak gehen mit der Mode und es geschieht nicht selten, dass wir eine Frau von Chabad oder selbst ein weibliches Mitglied der chassidischen Gruppe Gur mit einem zu kurzen Rock vorfinden. Kein Wunder also, dass der Rebbe der Chassidut Gur von ein paar Jahren seine weiblichen Gruppenmitglieder zu mehr Anstand maßregelte.
Mea Shearim, einer der zahlreichen ultra – orthodoxen Stadtteile von Jerusalem, gibt sich dagegen traditioneller bzw. weniger modebewusst. Wer hier auf einem der Hinterhöfe zuviel auf Mode macht, gerät schnell ins nachbarschaftliche Abseits. Dann, wenn erst einmal der Klatsch und Tratsch beginnt. In derlei Hinterhöfen jedoch sind Gur und Chabad so gut wie gar nicht vertreten.
Allgemein ist zu sagen, dass in Bezug auf Fashion immer noch ein weites Gefälle zwischen litvischen und chassidischen Juden besteht. Nicht nur in Jerusalem, sondern auch in Bnei Brak.
Links:
Bnei Brak und der Anstandswahn
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2 Kommentare zu “Haredische (ultra – orthodoxe) Mode

  1. Ich habe auch (oder gerade) außerhalb Israels schon oft genug charedische Frauen gesehen, die Röcke trugen, welche nur knapp (falls überhaupt) die Knie bedeckten. 🙂 Hinzu kamen durchsichtige Strümpfe/Strumpfhosen sowie Perücken, die auf den ersten Blick gar nicht als solche zu erkennen waren. Mich wundert immer, dass ein solches Outfit in gewissen charedischen Kreisen offensichtlich als „sittsame Kleidung“ durchgeht – vor allem, wenn man bedenkt, dass nationalreligiöse/religiös zionistische Frauen häufig in bodenlangen Röcken und mit Kopftüchern/Hauben herumlaufen, also eigentlich um einiges „anständiger“ gekleidet sind. So viel zu meinen Beobachtungen. 🙂

  2. B“H

    Stimmt, diese Frauen gibt es und boese Zungen behaupten bei Chabad, manchmal in der Chassidut Gur und am allermeisten bei litvish – haredischen Frauen. Als sittsame Kleidung geht das nicht durch und immer wieder neu gibt es Aufrufe dagegen.

    Die bodenlangen Klamotten der Nationalrelig. erinnern mich oft an Hippies. Die haredischen Frauen in kuerzeren Roecken stoeren mich persoenlich nicht, doch werden sie des Oefteren als „haredische Prostituierte“ betitelt, In den eigenen Reihen und nicht unbedingt von aussen.

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