Baal Teschuva (Neureligioese)/Giur (Konversion)

Israel: „Akzeptanz von neurelig. Juden und Konvertiten zum Judentum“

B“H
Neulich erst veröffentlichte ich einen Artikel zum Thema „Neureligiöse Juden & Konvertiten zum Judentum„. Dabei bezog ich mich lediglich auf ISRAEL !
Ein Thema, das damit zusammenhängt, will ich ebenso aufgreifen. Neureligiöse Juden beschweren sich weniger und wenn, dann suchen und finden sie irgendwie ihren eigenen Weg zur Akzeptanz. Eine Handvoll Konvertiten vom Judentum wird jedoch nie müde, sich über eine etwaige fehlende Akzeptanz in der israelischen Gesellschaft zu beschweren.
Das Thema AKZEPTANZ kommt, meines Wissens, eigentlich nur dann auf, sobald sich jemand innerhalb der relig. Gesellschaft bewegt. Zum Beispiel, wenn jemand einen passenden Ehepartner sucht oder einer bestimmten haredischen (ultra – orthodoxen) Gruppierung beitreten will. In dem Moment wird genauestens darauf geschaut, was für einen Background derjenige hat. Wo er konvertierte und ob das jeweilige Beit Din (Rabbinische Gericht) innerhalb der Gruppierung anerkannt wird. Unter anderem wird keine chassidische Gruppe unbedingt ein Konversionszertifikat vom Jerusalemer Oberrabbinat akzeptieren und derjenige Konvertit, der einer besonderen Gruppierung beitreten will, muss, in den meisten Fällen, nochmals durch ein gruppeninternes Beit Din.
Bei Neureligiösen kommt es vorwiegend darauf an, welchem Rabbiner sie sich anschliessen. Unter anderem wird man als Neureligiöser, der einem der neurelig. Breslov – Movements beitritt, nicht besonders hoch angesehen.
Egal, ob Neureligiös oder Konvertit, der Betroffene weiss normalerweise mit dem Thema umzugehen. Meine persönliche Meinung ist, dass es auf das Verhalten eines jeden Betroffenen ankommt. Quake ich nur die ganze Zeit herum, nerve mit Stories und beschwere mich, nehmen die Mitmenschen eher Abstand. Wer will den ganzen Tag Gejammer hören ? Klar, dass derjenige somit abgestempelt wird.
Geht jemand mit dem Thema locker um, so zeigt sich das auch im Verhalten der Mitmenschen. Diejenigen Konvertiten, die ich kenne, gingen durch das Beit Din, erhielten ihre Papiere und gut ist. Sofort danach begann der Alltag und jeder von ihnen führte ein ganz normales Leben, ohne jedem, den man auf der Straße trifft, zu berichten, dass man ja konvertiert ist. Na, und wenn schon ? Wen interessiert das ? Muss man damit hausieren gehen ?
Die Leute, die ich kenne, leben völlig normal und unauffällig und oftmals weiss man noch nicht einmal, dass derjenige konvertierte.
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