Rote Kuh - Para Adumah

Schabbat PARAH – Schabbat der Roten Kuh

B“H
Der Schabbat nach Purim wird SCHABBAT PARAH genannt. Heisst, an diesem Schabbat erfolgt nicht nur die reguläre Parasha – Lesung: Schemini aus Leviticus (Sefer Vayikra). Es werden zwei Thorarollen aus dem Aron HaKodesch (Thoraschrein) geholt. Zuerst wird Schemini gelesen und danach ein extra Abschnitt aus Numeri (Sefer Bamidbar) 19:1 – 22 / Parashat Chukat. Darin geht es um die Gesetze der Roten Kuh (Parah Adumah).
Ursprünglich diente die Asche der Roten Kuh zur spirituellen Reinigung. G – tt gab dieses spezifische Gesetz zu Zeiten des Moshe an die Israeliten. Nach dem Vergehen mit dem Goldenen Kalb (Egel HaZahav) wollte G – tt anhand der Asche einen speziellen spirituellen Reinigungsprozess.
Die Thora in Chukat aber lehrt, dass die Asche auch jene Juden reinigt, die mit einem Leichnam in Berührung gekommen sind.
Der Talmud sowohl als auch die Thora listen uns eine ganze Reihe unterschiedlicher Unreinheiten auf. Unter anderem die Unreinheit, die erfolgen kann, wenn man einen Leichnam berührt. Oder auch die Unreinheit beim Berühren einer Echse (Hebräisch: Leta’ah).
Warum gerade eine Rote Kuh und wozu das alles ?
Selbst der weise König Salomon gab auf, dieses göttliche Gesetz zu begreifen. Wie kann es sein, dass die Asche einer Roten Kuh spirituell reinigt, wenn sie den Cohen (Tempelpriester) während des Verbrennungsprozesses unrein macht ?
Etliche Juden sehen in dem Gesetz keinen Sinn und „was soll uns das heute angehen“ ? In einer Zeit ohne Roter Kuh oder deren Asche ?
Die Kuh sowohl als auch die Asche werden im messianischen Zeitalter zurückkehren. Darüber hinaus sollten wir nicht G – ttes Thora in Frage stellen. Es gibt Dinge, die nur Er begreift und wir mit unserem menschlichen Verstand eben nicht.
Aber die Frage ist doch, ob wir immer alles verstehen müssen ?
Hier ein paar Links bezüglich der Roten Kuh (Parah Adumah):
Parashat Schemini und die Rote Kuh
Kommentare zur Roten Kuh
Das Tor der Roten Kuh
Parashat Chukat
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