G - tt/Purim/Wunder

Jeder sucht nach einem Wunder

B“H
Wer von uns wünscht sich kein Wunder von G – tt ? „Dass G – tt uns einen Sechser im Lotto gewinnen läßt, dass Er uns von einer schweren Krankheit heilt, wir unseren Traumjob finden, unser Leben restlos glücklich wird. Dass G – tt uns mit soviel Geld ausstattet, wie wir nur wollen, mit Gesundheit und allem, was wir uns wünschen“. Es gibt sogar Leute, die sagen, dass wenn G – tt ihnen auch nur ein einziges Wunder präsentiert, sie bereit sind, an Ihn zu glauben.
In genau feiert die jüdische Welt PURIM. Etliche Juden betrachten allein Purim und die damit verbundenen historischen Begebenheiten als ein Wunder G – ttes. Und das obwohl der Name G – ttes kein einziges Mal in der Megillath Esther (dem Buch Esther) erscheint.
Bei Purim genauso wie bei Chanukkah handelt es sich um rabbinsch festgelegte jüdische Feiertage. An beiden Feiertagen sprechen wir von einem Wunder. Das Wunder von Chanukkah liegt im Öl, welches die Menorah (Kerzenleuchter) im Zweiten Tempel acht Tage lang brennen liess, obwohl es eigentlich nur für einen Tag ausreichen sollte. Das Chanukkah – Wunder erscheint gegenüber dem Wunder an Purim wesentlich offensichtlicher. Das Wunder, welches uns an Purim beschert wurde, steht dagegen in einem eher verborgenen Licht.
G – tt manifestiert sich in dieser Welt auf unterschiedliche Art und Weise. Manchmal erscheinen Seine Taten für uns absolut offensichtlich. Dann aber wieder gibt es Zeiten, in denen wir vollkommen unfähig sind, Ihn zu erkennen, denn G – tt agiert im Verborgenen.
Es existieren eine Menge rabbinische Kommentare zum Thema WUNDER. Zahlreiche Kommentatoren lehren, dass G – tt kaum jemals in die Natur eingreift, um ein Wunder zu bewirken. Darüber hinaus macht sich G – tt mit für uns alle offensichtlichen Wundern eher rar. Dagegen sollten wir Menschen allein den morgentlichen Sonnenaufgang schon allein als Wunder betrachten. Wir atmen Sauerstoff, sind hoffentlich einigermßen gesund und geniessen die Natur. All diese kleinen Dinge des Alltags erscheinen uns gar nicht mehr als Wunder, sondern als Selbstverständlichkeit. Was wir von G – tt erwarten sind richtige Superwunder wie die Spaltung des Roten Meeres. Wenn schon Wunder, dann etwas einzigartig Außergewöhnliches und nicht nur ein bißchen Sauerstoff oder Natur. Nichtsdestotrotz, G – tt arbeitet nicht nach unseren Forderungen und Erwartungen, sondern verfolgt eine eigene unendliche Agenda.
G – ttliche Wunder finden sehr oft im Verborgenen statt und wir nehmen diese vielleicht erst nach genauerem Hinschauen wirklich wahr. Der PURIM Feiertag mit seiner Megillath Esther macht uns darauf aufmerksam, dass G – tt sich nicht immer offen zeigen muss. Selbst wenn Er nicht offen in Erscheinung tritt, da ist Er immer. Nur müssen wir Ihn etwas hinter die Kulissen schauen, um Ihn im Verborgenen zu finden. Und genau darin besteht unsere Aufgabe an Purim.
Link:
Die verborgene Botschaft von Purim
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